Sven Teuber nimmt Arbeit als Landtagsabgeordneter in Mainz auf

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Bildquelle: Sven Teuber

TRIER. „Ich freue mich sehr, dass ich die Interessen der Triererinnen und Trierer nun in Mainz vertreten darf. Als Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion und SPD Trier kenne ich die Belange unserer Stadt und setze mich seit Jahren für eine soziale und gerechte Politik in Trier ein. Dass ich dafür nun auch in Mainz Sorge tragen kann, empfinde ich als große Freude, aber auch als große Verantwortung, der ich mit all meinen Kräften nachkommen werde“, so Sven Teuber, der zum 1. August für Malu Dreyer in den Landtag nachrückt. „In meinem Bürgerbüro in der Nagelstraße 12 werde ich für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger, Institutionen, Einrichtungen und Unternehmen immer ein offenes Ohr haben und freue mich auf zahlreiche Gespräche dort.“

Neben der Vertretung der Triererinnen und Trierer will sich Teuber verstärkt um die Themen soziale Gerechtigkeit und Gleichstellung im Land kümmern.

„Meine politischen Ziele sind, junge Menschen für Politik und unsere Gesellschaft zu begeistern. Ihre Ideen und Vorschläge muss man ernst nehmen und sie unsere Gesellschaft mitgestalten lassen. Daher stehe ich für die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre. Dass Teile der Gesellschaft noch immer tatsächlichen und rechtlichen Diskriminierungen ausgesetzt werden, muss ein Ende haben. Jeder hat das Recht, selbstbestimmt zu leben. Jedem müssten, die gleichen Rechte zustehen. Daher setze ich mich für die Lohngleichheit von Mann und Frau, für die Ehe für alle und für das kommunale Wahlrecht von Migrantinnen und Migranten ein. Weiterhin gilt es, gute Arbeit sicherzustellen. Hier müssen wir für Menschen, die es auf dem Arbeitsmarkt schwerer haben, passende Angebote schaffen. Gerade junge Menschen verdienen eine zweite und auch dritte Chance, damit keiner ohne Ausbildung bleibt. Ein besonderes Anliegen ist mir auch, Armut einzudämmen. Es ist eine Schande, wenn Menschen in unserem Land gezwungen sind, Pfandflaschen zu sammeln. Der wachsenden Angst vor Armut sowie der immer größer werdenden Gruppe von armen Menschen in der Bundesrepublik muss gerade die Sozialdemokratie überzeugend antworten. Dazu müssen wir insbesondere Alleinerziehende stärker unterstützen und entlasten, weitere gebührenfreie Bildungsangebote schaffen und weiter für auskömmliche Löhne sorgen“, beschreibt der Abgeordnete seine Ziele.

Teuber, 1982 in Nordhorn (Niedersachsen) geboren, lebt seit nunmehr 13 Jahren in Trier, wo er seinen Zivildienst abgeleistet und an der Universität Politikwissenschaft und Germanistik auf Lehramt für Gymnasien studiert hat. Nach einer Vertretungsstelle am Humboldt Gymnasium Trier war Sven Teuber seit 2012 am Siebenpfeiffer-Gymnasium Kusel tätig, ab 2014 als Studienrat. Er ist mit einer Halbgriechin verheiratet und Vater zweier Kinder.

4 KOMMENTARE

  1. Inbesonders freut ihn, das wenn alles läuft, er nie wieder eine Schule als Lehrer betreten wird. Teubèr, Nöhl. Das System sorgt für seine Kinder.

    • Wer Sven Teuber bisschen näher kennt, weiß, dass er mit viel Herzblut und Engagement Lehrer war und ihm der Abschied von seiner Schule nicht leicht gefallen ist.

      Vorurteile greifen doch öfter zu kurz als man denkt! Aber es ist natürlich einfacher, hier eine Versorgungsmentalität zu unterstellen statt dran zu glauben, dass jemand engiert und leidenschaftlich gerne mit jungen Menschen arbeitet und auch noch Politik macht…

  2. Glückwunsch zur Beförderung Herr Teuber. Schon prima, wenn man in ein Amt befördert für das man nicht mal direkt kandidiert hat. Als Wähler müssen wir uns fragen, wen wir denn hier gewählt haben (auch ich). War das nicht Frau Dreyer, die unsere Interessen vor dem Landtag vertreten sollte und der wir unser Vertrauen schenkten. Ist nicht der jeweils gewählte Abgeordnete die Interessenvertretung eines jeden Wählers? Das war schlechter Stil Frau Dreyer der Sie und Ihre Partei zurecht auch einiges an Wählerstimmen kosten wird.. Sie gehen fahrlässig mit dem Vertrauen Ihrer Wähler um und befördern Ihren Ziehsohn wg. guter Leistungen in den Landtag. Hierzu brauchen Sie unsere Zustimmung ja nicht mehr.
    Schon schlimm wie hier mit dem Vertrauen der Wähler umgegangen wird. Jeder schaut nur nach sich und seinem Gefolge und die Parteien zerfleischen sich gegenseitig anstatt gute Politik gemeinsam für das gesamte Volk zu machen. Über die derzeitigen politischen Gesinnungstendenzen wundere ich mich daher nicht, auch wenn ich diese keinesfalls befürworte. Dennoch guten Start Herr Teuber. Enttäuschen Sie uns nicht.

    • Zumal sie ja auch wusste was sie erwartet. Hatte sie die Dopplefunktion ja schon seit Jahren inne.
      Da kann man doch dran fühlen.

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