Haftstrafen nach Überfall auf Trierer Bäckerei

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Bildquelle: florentine/pixelio.de

TRIER. Die 3. Große Strafkammer hat soeben ein Urteil verkündet und den Angeklagten S. wegen schwerer räuberischer Erpressung und schweren Raubes zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt. Der Angeklagte W. wurde wegen schwerer räuberischer Erpressung und unerlaubten Führens einer Schusswaffe zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren und drei Monaten verurteilt.

Sachverhalt:
Die beiden 23 und 32-jährigen Angeklagten stammen aus der Region. Sie sind seit geraumer Zeit Betäubungsmittelkonsumenten.
Ihnen wird vorgeworfen, sich am 22.11.2015 anlässlich gemeinsamen Konsums von Amphetamin dazu entschlossen zu haben, eine Bäckerei in der Hornstraße in Trier zu überfallen. Zu diesem Zweck soll der Angeklagte S dem Mitangeklagten zunächst einen schwarzen Revolver übergeben haben, mit dem dieser sodann das Ladenlokal betreten haben soll, während S. vor der Tür Schmiere gestanden haben soll. Bei der Tat, bei der die Zeugin M. unter Vorhalt der Waffe zur Öffnung der Kasse genötigt wurde, die Kasse zu öffnen, konnten insgesamt 300.- € erbeutet werden.
Da die Tatwaffe nicht aufgefunden werden konnte, kann nicht geklärt werden, ob es sich um eine funktionsfähige Schusswaffe handelte.
Beide Angeklagte, die bereits mehrfach, unter anderem wegen Eigentumsdelikten strafrechtlich in Erscheinung getreten sind, befinden sich in Untersuchungshaft.

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