Starke Bewegung für Trierer Hospiz

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Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier beim Hospizlauf 2016 wieder ein starkes Team.

Bildquelle: Brüderkrankenhaus Trier

TRIER. Laufend in Bewegung für die gute Sache: Hunderte Menschen nahmen an der 13. Auflage des Trierer Hospizlaufes (am 8. und 9. Juli) teil.

Auf der rund 200 Kilometer langen Strecke zwischen Koblenz und Trier war auch ein starkes Team des Trierer Brüderkrankenhauses mit von der Partie. Flussaufwärts sammelten rund 60 Beschäftigte verschiedener Stationen und Abteilungen kräftig Spenden und warben für die Unterstützung der Einrichtung in der Ostallee.

Die Idee zu dem besonderen Laufereignis hatte vor 13 Jahren Intensivfachpfleger Jörg Engel. Seinerzeit stand der Um- und Ausbau des Gebäudes in der Ostallee in ein stationäres Hospiz an. „Am Anfang waren wir vielleicht ein Dutzend Leute, die mitliefen“, erinnerte sich Engel nach dem Zieleinlauf in Trier und musste schmunzeln angesichts der Masse an Teilnehmern, welche die Veranstaltung inzwischen verzeichnet. So mussten kurzzeitig Teile des Alleenrings gesperrt werden, damit sich die Läufer sicher ihren Weg zum Ziel bahnen konnten.

Dafür, dass niemand der Teilnehmer auf der Strecke blieb, sorgten ein eingespieltes Organisationsteam und Unterstützer entlang der Etappen. So ist es für das Café Bauer in Zell gute Tradition, mit einem reichhaltigen Büffet aufzuwarten – auf dass sich die Läufer vor Ort für die nächsten Kilometer stärken können; Tochter Charlotte Bauer war in diesem Jahr erstmals mit dabei und nahm auch am Zieleinlauf in Trier teil.

Ein besonderer Teilnehmer war auch Heinz Zell-Krewer. Der Gesundheits- und Krankenpfleger der Augenheilkunde des Brüderkrankenhauses half rund um die Uhr als Faszientrainer, etliche müde Beine vermochte er wieder munter zu machen. „Ein Läufer, der schon aufhören wollte, lief nach einem kurzen Faszientraining noch 25 Kilometer weiter“, berichtete Heinz Zell-Krewer stolz.

Während die Spendensumme, deren Gesamthöhe noch nicht feststeht, an die Da-Sein-Hospizstiftung fließen wird, könnte das inoffizielle Motto des Spendenlaufs „Dabei sein ist alles“ lauten. Denn sportliche Höchstleistungen oder Bestzeiten stehen nicht im Vordergrund der Veranstaltung, willkommen ist jede und jeder, unabhängig von der Länge der zurückgelegten Strecke, betont Hedi Schuh. Die Gesundheitsmanagerin des Brüderkrankenhauses freut sich, dass der Hospizlauf auf große Resonanz stieß und verspricht für 2017, dass man auch dann wieder mit einem starken Team am Start sein werde.

Hausoberer Markus Leineweber dankte seinen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Als Mitgesellschafter des stationären Hospiz wisse man im Brüderkrankenhaus, wie wichtig – über die finanzielle Unterstützung hinaus – die gesellschaftliche Bewusstseinsbildung für das Thema hospizliche und palliative Versorgung sei. Öffentlichkeitswirksame Aktionen wie der Hospizlauf seien deshalb von besonderer Bedeutung, so Leineweber.

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