Ungebremst ins Stauende – Lebensgefährlich verletzt

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Bildquelle: Verkehrsdirektion Mainz

A61. Ein schwerer Verkehrsunfall vor der Dauerbaustelle auf der A61 bei Mörstadt war Ursache für erhebliche Verkehrsbehinderungen in Fahrtrichtung Süden.

Gegen 1 Uhr heute Nacht musste die Fahrbahn zunächst für einen Schwertransport voll gesperrt werden. Dadurch kam es zu einem kurzen Rückstau. Gerade als der Schwertransport die Engstelle durchfahren hatte und der Stau sich aufzulösen begann, fuhr ein mit Hygieneartikeln beladener Lastzug aus dem Raum Köln trotz mehrfacher beleuchteter Warnzeichen am Fahrbahnrand nahezu ungebremst auf einen Lastzug eines Paketdienstleisters aus Böblingen am Stauende auf. Die beiden Lastzüge verkeilten sich derart, dass sie beide Fahrspuren komplett blockierten. Der 77-jährige Unfallverursacher wurde in seinem Führerhaus lebensgefährlich verletzt eingeklemmt und musste von der Feuerwehr herausgeschnitten werden. Der 52-jährige Böblinger erlitt leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von 70.000 Euro.

Trotz weiträumiger Umleitungsempfehlungen hatte sich ein 10 Kilometer langer Stau gebildet. Inzwischen rollt der Verkehr wieder.

7 KOMMENTARE

  1. Aber hallo, 77 jährig und wie hat der die Augen und Gesundheitsprüfung geschafft und die Schulungen die man regelmässig machen muss , da stellt man sich wirklich Fragen und kann nur von Glück sagen dass er kein anderes Fahrzeug erwischt hat. Wenn 77 jährige schon mit PKWs ganze Gruppen meucheln, was hätte der für einen Autobahngenozid anrichten können .

    Hoffentlich wird die zuständige Führerscheinstelle eine Überprüfung der Fahrerlaubnis vornehmen

    • Das würde mich aber auch mal interessieren… Ich hatte mal eine Sonderfahrt, die ich ausnahmsweise mit einem größeren Anbieter (also nicht regional, wie sonst) organisieren musste. Als der Sprinter zum Laden auf den Hof kam, hat mich fast der Schlag getroffen – der gute Mann hatte in etwa dasselbe Alter, wobei ich fast schon auf knapp Ü80 tippen würde. Der war schon so gebrechlich, dass er Probleme beim Ausstieg hatte. So jemandem hätte ich normalerweise ein Taxi gerufen und ihn nicht noch für etliche Stunden hinter das Steuer eines Kleintransporters gesetzt!

  2. Das hat nur Vorteile:
    1. Es kurbelt die Wirtschaft an, durch den Sachschaden
    2. Durch Niedriglöhne gibts nur niedrige Renten, daher darf der Rentner sich noch was dazuverdienen zb durch LKW-Fahren und entlastet die Staatskasse
    3. Im Unfall-Fall kann ihm nicht viel passieren da er aufgr seines Gesundheitszustandes idr haftunfähig ist bzw im unwahrsch Fall einer Haft stirbt er sicher bald und entlastet so die Staatskasse. Auch das unternehmerische Risiko wird so minimiert, da der Unternehmer alles auf den Renter abwälzen kann. Prima oder

    • Damit der Unternehmer nicht unter den steigenden Vericherungskosten im Schadensfall zu leiden hat wird dann der Rentner als Subunternehmer in voller Verantwortung angestellt, vorzugsweise mietet er dann auch noch den LKW an, sonst wirds doch nix mit win win Situation. Wenn man das noch weiterspinnt könnte man dem Renter auch noch ein Leasingmodell aufs Auge drücken und der Unternehmer steht dann nur als eine Art Transportvermittler da.

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