Wie geht’s in die Zukunft?

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TRIER. Heute stellten die fünf im vergangenen Jahr mit dem Nikolaus Koch Preis ausgezeichneten Schulen ihre Konzepte und Erkenntnisse zur Berufsorientierung vor. Ein Schuljahr lang haben sie neue Methoden im Schulalltag erprobt. Die vielfältigen Projektideen beinhalteten Aspekte wie Berufsorientierungsräume, Schülergenossenschaften, Schreibwerkstätten und Peer-toPeer-Ansätze, das verstärkte Einbinden der Eltern, Orientierung am Fachkräftebedarf und die Kooperationen mit lokalen Partnern.

„Das Land Rheinland-Pfalz hat die Maßnahmen zur Berufs- und Studienorientierung an allen weiterführenden Schulen verstärkt. Für ein gutes Netzwerk braucht es starke und verlässliche Partner, die Schulen dabei unterstützen, ihre Konzepte passgenau umzusetzen. Das Modellprogramm passt! hat einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, Berufs- und Studienorientierung in den Schulen erfolgreich weiter zu intensivieren“, sagte Herbert Petri, Leiter der Stabsstelle für Berufsorientierung und Fachkräftesicherung im Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz.
„Die Erkenntnisse aus dem Modellprogramm zeigen auf eindrucksvolle Weise, dass die Stärkung des mittleren Bildungswegs gelingt, wenn die Akteure aus Schule und Wirtschaft eng zusammenarbeiten, Berufsorientierung frühzeitig verankert ist und die Jugendlichen aktiv beteiligt sind“, ergänzte Edmund Schermann, stellv. Vorsitzender der Nikolaus Koch Stiftung.

Für die Umsetzung ihrer Konzepte hatten die fünf passt!-Modellschulen Fördermittel erhalten sowie eine fachliche Begleitung durch die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS).

„Die Erkenntnisse aus den passt!-Modellschulen sind auch für weitere Schulen in anderen Regionen spannend. Wir bündeln die Erfahrungen aus unseren Programmen und nutzen Fachwissen aus unseren Netzwerken, damit möglichst viele davon profitieren können“, erläuterte Julia Schneider, Leiterin der Regionalstelle Rheinland-Pfalz, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung.

Anwesend waren Herbert Petri, Leiter der Stabsstelle Berufsorientierung und Fachkräftesicherung im Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz; Edmund Schermann, stellvertretender Vorsitzender der Nikolaus Koch Stiftung; Martin Harz, Leitender Regierungsschuldirekter, Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion; Günther Behr, Geschäftsführer der Handwerkskammer Trier; Wilke Ziemann, Abteilungsleitung Programme in der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung; Julia Schneider, Leiterin der Regionalstelle Rheinland-Pfalz, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung; Vanessa Agné, Programmleitung passt!; Schulleitungen, Kollegium, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Schülerinnen und Schüler der passt!-Modellschulen.

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