Nach Nervenschlacht – Friedsam erreicht die dritte Runde

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Bildquelle: privat

LONDON. Die aus der Eifel stammende Anna Lena Friedsam hat beim Grand-Slam Turnier in Wimbledon die nächste Runde erreicht. Die deutsche Tennishoffnung besiegte ihre russische Gegnerin,Ekaterina Aleksandrova, in zwei Sätzen mit 6:4 und 7:6.

Für Friedsam begann der erste Satz gleich ungünstig, direkt im ersten Spiel musste die aktuelle Nummer 52 der Welt ein Break hinnehmen. Allerdings blieb die Deutsche hellwach und konnte im weiteren Verlauf verdient zum 2:2 ausgleichen. Ihre Top-Leistung krönte Friedsam mit dem Break zum 6:4, wodurch der erste Satz entschieden wurde.

Die Russin Aleksandrova, momentane Nummer 223 der Welt, war der erwartet schwere Gegner. Schon in Runde eins, schaltete die Russin überraschend Ana Ivanovic aus.

Im zweiten Satz zeigte Friedsam schnell, warum der Rasen ihr Lieblingsbelag ist. Hochverdient führte die stark aufspielende Deutsche mit 5:2. Doch die Russin zeigte Comeback-Qualitäten und konnte in einem spannenden Match auf 6:6 ausgleichen. Im folgenden Tie-Break zeigte die Deutsche jedoch, dass sie mittlerweile auch Drucksituationen meistern kann. Souverän, mit 7:2, entschied die 22-Jährige diesen für sich.

Gegen die viel besser als ihre Weltranglistenposition spielende Russin, blieb Anna Lena ihrem starken Spiel treu und gewann die Nervenschlacht gegen Ende des zweiten Satzes. Verdient zieht die Rheinland-Pfälzerin in die dritte Runde des prestigeträchtigen Turnieres ein.

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