Abrissarbeiten am Kabinenbahngelände

12
Seit 2012 liegt das Gelände der ehemaligen Trierer Kabinenbahn brach.

Bildquelle: Eric Thielen

TRIER. Die momentanen Abrissarbeiten am Gelände der ehemaligen Trierer Kabinenbahn, die mehr als 50.000 Euro kosten, sollen in zwei Wochen beendet sein. Wie es dann genau mit Gelände weitergeht, scheint aber derzeit noch unklar.

Zunächst soll auf dem Gelände ein Parkplatz entstehen, die weitere Zukunft ist allerdings ungewiss. Die Nutzung des Geländes als Parkplatz ist für etwa ein Jahr geplant und soll die entstandenen Kosten des Abrisses weitgehend decken, berichtet der SWR nach Aussagen des Dezernenten Ludwig.

Ob das Gelände anschließend verkauft wird ist noch unklar.

12 KOMMENTARE

  1. Tja ja, man möchte also die Abrisskosten durch Parkgebühren wieder einnehmen, alles schön gut, nix dagegen. Und nicht nur das, man könnte das zigfache davon einnehmen wenn man wollte.
    Anderswo mag das funktionieren, aber hier in der Stadt eben nicht. Bei den Kontrollorganen dieser Stadt, insbesondere derem Chef wird man in 1000 Jahren noch nicht die Unkosten eingefahren haben.
    Würd mal tippen das man mindestens 100 Tage dort stehen müßte ehe man auch nur ein Ticket bekommt.
    Wie z.B. in der Dasbachstraße, höhe Arbeitsamt, immer und trotz Halteverbot zugeparkt, noch nie n Knöllchen an einem Fahrzeug dort gesehn.

    Aber ich hab noch n bessere Idee. Baut n Schafstall dort und n Hütte für den Schäfer der dann die Moselufer mit den Schafen abweidet und kurz hält. Was will man mehr ?

    • Bei der Einrichtung eines gebührenpflichtigen Parkplatzes wird nur ein dickes Minus raus kommen. Alleine die Einrichtung zur Nutzung als Parkplatz kostet eine fünfstellige Summe. Der Platz nebenan nimmt schon seit Jahren fast nichts ein, so dass die Einnahmen nahezu durch die Wartungskosten aufgefressen werden.
      Man sollte den Platz einfach für die kurze Zeit, es sollen drei Monate sein, sich selbst überlassen. Wer dann für lau dort parken möchte, bitte schön.
      Hier noch Geld reinstecken und nach kurzer Zeit zurück bauen?
      Naja, Geldverschwendung kennen wir doch schon aus einem anderen Dezernat. Nun zieht das Baudezernat nach. Geld spielt eben doch keine Rolle, es wird einfach ausgegeben.

  2. Wieder eines dieser Vorzeigeprojekte für Trier , mit denen die Stadt glorreich gescheitert ist.
    Was gab es für vollmundige Ankündigungen: Trier Stadt am Fluss, hm am Fluss für die Bürger ? Nein, es gibt weder einen Anlegesteg oder Sportboothafen an denen Besucher der Stadt anlegen können, es gibt keinen Grillplatz den Moselstrand hat man auch erfolgreich vor Jahren vertrieben. Einzig einen neuen Deich wird es geben aber ohne Bäume ( egal , denn die Stadt wird eh alle Bäume im Stadtgebiet fällen lassen weil sie die Pflege nicht unter einen Hut bekommt ) Dann wird jetzt eben ein Parkplatz drauss, uns schöner Trier

    Seltsam, aber da wird über die schwierige Verkehrssituation schwadroniert und die einzigen grossen Projekte der letzten Jahre waren dann Parkhäuser und Parkplätze in der innenstadt und jetzt auch ein attraktiver Parkplatz mit Moselblick.

    Was für ein Armutszeugnis

    Liebe Stadtverwaltung wir danken für die behutsame und zukunftsgerichtete Stadtentwicklung

  3. Dass man hier erst mal vorsichtig ist anstatt einen Schnellschuss zu machen, der nach hinten losgeht, finde ich prinzipiell richtig von den Entscheidungsträgern.
    Aber einen (Auto)Parkplatz halte ich allerdings verkehrspolitisch für ein völlig falsches Zeichen und einen Schritt in die falsche Richtung. Wieso macht man nicht einen kleinen Park daraus? Ein paar Abstellplätze für Fahrräder, eine Haltestelle für Stadtbusse (wenn man die Stadt am Fluss will, muss man die Uferstraße auch ÖPNV-mäßig besser erschließen) und ein paar Halteplätze für Reisebusse. Die restlich Fläche sollte mit Rasen, Büschen und Bäumen bepflanzt werden (z.B. im Rahmen eines Partnerschaftsgartens der Stadt Ascoli-Piceno, das ergäbe vor allem im Hinblick auf den Namen der Uferstraße im dortigen Abschnitt Sinn). Grill- und Sitzgelegenheiten lassen sich auch kostengünstig bereitstellen. Und es muss sicher nicht palastgartenmäßig gepflegt sein. Ein kleiner Ausschank und Fingerfood könnte von einem der umliegenden Restaurantbetreiber oder der Jugendherberge gepachtet werden. Letztere sorgt immerhin in ihrem Uferbereich für ein wenig Stadt-am-Fluss-Flair.

  4. Eumel, du magst ja Recht haben, woher soll die Kohle kommen um hier was zu machen.
    Werfe einen Blick über die Mosel, was siehst du, das Weißhaus, auch eine Millionenbaustelle in städtischer Hand aus der garantiert nichts wird, die Sanierungskosten sollen wohl so um die 3-4 Millionen liegen, das riskiert die Stadt nie und nimmer.
    Die sollen zusehen das die das Grundstück verkauft bekommen, soll ja so um eine Million einbringen, was man dann daraus macht bleibt zu überlegen.

    • „woher soll die Kohle kommen“
      Wenn es für Bund, Länder und Kommunen einen richtigen Zeitpunkt gibt Schulden zu machen, dann ist dieser exakt jetzt. Noch nie war Geld billiger. Der ideale Zeitpunkt in Infrastrukturen zu investieren. Ich befürchte aber, dass unsere unterbelichteten Politiker diese Chance mal wieder verschlafen!

  5. Das ist wohl die Frage. Entweder man findet Investoren, oder man muss es sein lassen.
    Bei einem Verkauf steht allerdings zu befürchten, dass wie üblich ein überteuerter Wohnbunker gebaut wird, den man sich nur leisten kann, wenn man in Luxembourg bei einer dieser Banken arbeitet.

  6. Auf der anderen Seite, warum tut die Stadt nicht den Platz ausschreiben und/oder an einen Privatmann/Frau vermieten bis man weiß was letztendlich daraus werden soll ? Wie berichtet sollen es ca. 70 Parkplätze werden und die jetzt schon daneben vorhandenen dabei, dürfte man wohl bei knapp 100 Plätzen sein. Der Parkplatz wäre eine Goldgrube wenn er entsprechend bewirtschaftet würde. Und die anderen Plätze an der Zimmerstr. nur für Anwohner freigeben.
    Man hätte sichere Mieteinnahmen die garantiert über dem liegen würden was man im Normalfall einnehmen würde weil wir ja alle wissen das die Kontrollen städtischer Parkplätze die reinste Farce sind in dieser Stadt und so gut wie nicht stattfinden.
    Gestern wieder am Bahnhof, Höhe Allencenter gesehen, 30 Min. Höchstparkdauer, Dauerparker ohne Ende, traurig aber wahr.

    • Zustimmung! WENN die Stadt das so umsetzen würde und kontrollieren würde. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit weitaus höher, in Trier ein Ticket für 5 Minuten abgelaufenen Parkscheine zu bekommen, als z.B. Radwege dauerhaft zu verparken, Bürgersteige zu blockieren, in der Fußgängerzone zu parken (u. a. Stockplatz) oder gar Feuerwehrzufahrten zu blockieren (Viehmarkt). Bei letzteren vier Tatsachen kommt man kostenlos davon.

  7. Hier geht es nicht um Stadtentwicklung,Stadt am Fluß ec. hier geht es ganz alleine um Profit, was
    ja grundätzlich nichts verwerfliches ist, wenn dieser zur wirklichen Entwicklung verwendet wird, aber
    gerade da hat man hier in uns schöner Trier, so seine Zweifel.
    Da wird in der nunmehr zeitweise nur noch in Frakmenten ausgelieferten Postille, von Filetstücken schwardroniert.
    Der seinerzeit selbsternannte Macher, Ihr erinnert Euch, der Mann an Ihrer Seite, der in den Chefsessel
    gehievte Akteur, mit der Ausstrahlung einer kunstledernen Aktentasche, fabulierte seinerzeit gleiches,welches nunmehr auch von den heutigen verantwortlichen Protakonisten verlautbart wird……was ist seinerzeit geschehen……..was wird nunmehr geschehen…..?
    Kabienenbahngelände, Weisshaus,alles diese sogenannten Filetstücke, entwickeln sich um im Sprachgebrauch zu bleiben, zu“ Gammelfleisch. „oder soll dieses so geschehen ?
    Glaubt den wirklich jeder, daß es für ebengenannten Objekte keine Interessenten gibt, oder sind diese,
    den „Machern“ nicht gut genug. Wartet man hier etwqa auf Investoren ala Nürburgring bze. Hahn??

  8. Vielleicht kommt ja der Investor der den Flugplatz Zweibrücken fast geschenkt bekam! Fängt mit T an und hört mit iWo auf!

  9. Es bleibt festzuhalten, die Stadt wird so oder so in das Weisshaus kein Geld rein pumpen, weil nichts da ist und das Risiko zu groß.
    Die Hütte steht leer und leer und je länger es dauert wird der Preis auch fallen. Also, weg mit dem Klotz am Bein und als Immobilie auf dem Markt angeboten wie jede andere. Die Hütte wäre in 4 Wochen weg, nur wenn unsere Ratsherren eben nicht wissen was sie wollen, tja dann.
    P.S.: Hab darüber nichts im Netz gefunden, weiß einer ob das Anwesen unter Denkmalschutz steht oder nicht.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.