„Trier wird inklusiv!“

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Bildquelle: lokalo.de

TRIER. Mit einer Feierstunde wird die Erstellung des Aktionsplanes Inklusion für die Stadt Trier gewürdigt. Oberbürgermeister Wolfram Leibe lädt alle Teilnehmenden der Arbeitsgruppen des Aktionsplanes Inklusion ein, den erfolgreichen Abschluss einer intensiven Arbeitsphase am Donnerstag, 30. Juni, 18 Uhr, Orangerie im Nells Park, zu feiern. Damit verbunden ist ein herzlicher Dank für die Mitwirkung an diesem umfangreichen Prozess.

Trier wird inklusiv! – unter diesem Motto begann vor eineinhalb Jahren die Arbeit am Aktionsplan Inklusion der Stadt Trier. Ziel dieses Prozesses war es, Ideen zu sammeln, wie das Leben in der Stadt Trier so gestaltet werden kann, dass Menschen mit Behinderungen an allen Lebensbereichen entsprechend ihrer Wünsche teilhaben können. Dazu müssen bestehende Hindernisse erkannt und diese Barrieren abgebaut werden.

Eine Vielzahl von Akteuren haben in insgesamt sieben Arbeitsgruppen Maßnahmen für zwölf Handlungsfelder diskutiert, die eine bessere Teilhabe ermöglichen:
– Arbeit, Personalentwicklung
– Außerschulische Bildung
– Barrierefreie Kommunikation und Information
– Bauen, Wohnen
– Erziehung
– Freizeit, Sport
– Gesundheit, Pflege
– Schulische Bildung
– Interessenvertretung
– Kultur, Tourismus
– Mobilität, Verkehr
– Öffentlichkeitsarbeit

An diesen Arbeitsgruppen nahmen Repräsentanten von Institutionen und Organisationen der jeweiligen Themenfelder, Mitarbeitende der Verwaltung und interessierte Bürgerinnen und Bürger teil. In allen Gruppen arbeiteten Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen. Die Ziele und Maßnahmen dieser Arbeitsphase wurden im Februar dann in einer öffentlichen Diskussion über die Internetseite www.trier-mitgestalten.de allen Interessenten der Stadt vorgestellt. Sie hatten damit die Gelegenheit, die Vorschläge zu kommentieren und eigene Ideen einzubringen. Die Ergebnisse dieses Beteiligungsprozesses wurden abschließend von den Arbeitsgruppen in den Aktionsplan eingearbeitet.

Mit dem Aktionsplan Inklusion liegt ein umfangreiches Maßnahmenpaket vor, in dem 119 Vorschläge aufgeführt sind, wie die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben in der Stadt verbessert werden kann. Der Aktionsplan wird nun dem Stadtrat übergeben, der die Schwerpunkte bestimmen wird, wie in den kommenden fünf Jahren Inklusion in der Stadt Trier gestaltet werden soll.

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