ExHaus Trier: „Der Bunker bebt“ startet in die nächste Runde

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Die Sommerbühne im Innenhof des Kultur- und Jugendzentrums

Bildquelle: ExHaus Trier

TRIER. Am Samstag, 11. Juni, ab 15 Uhr, steigt im ExHaus Trier das „Bunker Bebt Festival“. Das Besondere in diesem Jahr: Zum ersten Mal in 22 Jahren „bebt“ auch der Innenhof des Kulturzentrums. Es ist die erste Open-Air Auflage des beliebten Musikfestes.

Besondere Auflagen erfordern besondere Maßnahmen, dachten sich die Veranstalter des ExHauses. Aufgrund verschärfter Brandschutzauflagen und den damit verbundenen Besucherbeschränkungen innerhalb des Gebäudes, kam die Idee, einen Teil der Konzerte auf die sogenannte Sommerbühne, im Innenhof des Kultur- und Jugendzentrums, zu legen. Die bei den Zuschauern beliebte Location im Herzen des Exhauses, ist über den Sommer immer wieder Schauplatz zahlreicher Konzerte und Festivals und verspricht den Besuchern ein besonderes „Flair“.

Damit so viele „Bunker-Bands“ wie möglich spielen können, wird aber nicht nur auf der Sommerbühne, sondern auch auf einer zweiten „kleinen“ Bühne im großen Exil gespielt.

Auch in diesem Jahr können sich die Besucher auf eine bunte Mischung und zahlreiche Bands aus dem „Bunker“ freuen. Mit dabei sind:

– A HURRIACANE’S REVENGE (Punkrock)
– GANJAMBA (Reggae/Rock/Ska)
– HEY RUIN (Punk/Emo/Indie)
– NICO MONO (Songwriter/Indie)
– POPPERKLOPPER (Punkrock)
– BLOOD (Surf/Garage/Rock)
– GRINDEYE (Postrock/Stoner)
– RUMP-FED RONYON (Metal/Deathmetal)
– MAGRET. (Rotzpop/Punk)
– MANTRA MANTRA (Ex-Surface Sky)
– KRACH CAPELLA NIGRA (Polka Chanson)
– DAS WIESEL (Punkrock)
– ROCK SELLY (Rock)
– KRATUS HITS (Punkband von Ivan Ivanovich-Leuten)
– AMBOS (Trash/Metal)
+ Special Guest:
– KORNELIUS FLOWERS & Band
(1. Live-Show anlässlich Album Release)

Das „Bunker“ Projekt:

Die meisten Musiker, die in dem Betonbau in der Trierer Karl-Grün-Str. mit ihrer Gruppe proben, kennen diesen nur unter dem Begriff “Bunker”.

Dabei erhielt der ehemalige Luftschutzbunker aus dem zweiten Weltkrieg bei seiner “Reaktivierung” Anfang der 90er Jahre einen Namen: Ludger-Kern-Haus, benannt nach dem verstorbenen Trierer Blues- Musiker Ludger Kern. Auf Betreiben des Jugendzenturms Exzellenzhaus und des Vereins Trierer Rockmusiker, erwarb die Stadt Trier damals die Immobilie vom Bundesvermögensamt. Mit Hilfe eines Bankkredites und unter enormen Eigenleistungen der ersten Bands, die dort einzogen, entstanden im „Bunker“ etwa 24 Proberäume, die heute von rund 35 Bands genutzt werden.

Die ExHaus-Crew versorgt die Besucher am Samstag, wie gewohnt, mit zahlreichen Getränken und für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Ein kulinarisches Highlight: Ali vom „Streetfoodmarket-Team“ versorgt die Besucher unter anderem mit veganen Köstlichkeiten.

Tickets:

Tickets gibt es bei TicketRegional und/oder am Einlass.
Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr.

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