33. Trierer Altstadtfest mit Klassikern und einigen Neuerungen

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TRIER. Ein glückliches Händchen bewies Oberbürgermeister Wolfram Leibe im ver-gangenen Jahr bei seiner Altstadtfest-Premiere: Obwohl erst wenige Wochen im Amt, war sein Zwiegespräch mit Petrus bei der traditionellen Blumstrauß-übergabe auf dem Hauptmarkt offensichtlich so überzeugend, dass der Wet-terheilige es drei Tage lang mehr als gut mit den Festbesuchern meinte. Drei Tage lang feierten sie bei strahlendem Sonnenschein zwischen Porta und Viehmarkt. Ähnlich überzeugend will der OB auch in diesem Jahr sein, wenn er sich per Hebebühne zum Petrusbrunnen hochheben lässt. Das Programm, das die 33. Auflage des Altstadtfestes zwischen dem 24. und 26. Juni bereit hält, hätte es in jedem Fall verdient.

Das Altstadtfest ist ein Klassiker. Und so wird es auch in diesem Jahr neben einigen Newcomern auch viele altbekannte Musikgruppen auf die Bühnen der Innenstadt verschlagen. „Das Ziel des Altstadtfestes war es schon immer, die Menschen mit einem guten Mix aus verschiedenen Musikstilen zu unterhalten und dabei neben hochprofessionellen, überregionalen Formationen auch kleineren Bands aus Trier und der Umgebung eine Chance zu geben“, fasst Hanna Landwehr, die in diesem Jahr erstmals die Veranstaltungsleitung übernommen hat, das Programm zusammen. „Ich denke, das ist uns auch dieses Jahr sehr gut gelungen.“

So sind neben den „domPiraten“, die das Programm auf der SWR4-Bühne an der Porta Nigra am Freitag eröffnen, auch „Frank Rohles & Friends“ mit „Pop meets Classic“ wieder zu Gast auf der RPR1-Bühne am Domfreihof. (Freitag, 19 Uhr). Auch „Bluesaorsch“ (Samstag, 20 Uhr, Bühne am Pranger), die „Pratzbähnt“ aus Trier-Irsch (Freitag, 20:30 Uhr, Fleischstraße) und die „Leiendecker Blaos“ (Sonn-tag, 20 Uhr, SWT-Bühne Hauptmarkt) sind selbstverständlich wieder mit von der Partie, wohingegen die Sparkassen-Bühne auf dem Viehmarkt wieder mit satten DJ-Beats von bigFM bespielt wird – und natürlich gibt sich dort am Sonntagabend auch Meister Guildo Horn persönlich die Ehre.

Doch auch zahlreiche neue Bands tummeln sich an den drei Tagen vor dem Mik-ro: Die Luxemburger Rockband „My Own Ghost“ zum Beispiel, die mit ihrem Rockalbum „Love kills“ momentan auf Tour sind (Freitag, 18:30 Uhr, RTL-Bühne am Kornmarkt). Oder vier Bands aus dem Städtenetzwerk Quattropole, die am Sonntag ab 17:30 Uhr das Programm auf dem Hauptmarkt bestreiten (Jo Cimatti aus Metz, Savoy Truffle aus Saarbrücken, Frau Wolf aus Trier und Lata Gouveia aus Luxemburg). Oder aber „Zigà“ aus der italienischen Partnerstadt Ascoli Piceno, die mit klassischer italienischer Folklore punktet (Freitag, 17:30 Uhr zur offiziellen Altstadtfest-Eröffnung auf dem Hauptmarkt, Samstag, 20:30, Fleisch-straße). Powerblues mit „Jollycaster“ (Samstag, 16 Uhr, Porta Nigra), ganz viel Jazz in der Simeonstraße und bester Folk aus den USA und Deutschland mit Achim Weinzen (Sonntag, 15 Uhr, Bühne am Pranger) – stilistisch lässt auch dieses Altstadtfest kaum einen Wunsch offen. Und auch Fußballfans müssen sich nicht entscheiden: Sollte die deutsche Fußballnationalmannschaft bei der EM in Frankreich ins Achtelfinale kommen, wird das Public Viewing auf dem Viehmarkt in das Programm des Altstadtfestes integriert.

Eine Übersicht über die Bühnen und das Programm bietet das Programmheft zum Altstadtfest, das ab dem 14. Juni an verschiedenen Ausgabestellen in der Stadt kostenlos ausliegt.

EXTRA:
Erstmals kommt in diesem Jahr ein „Mobiler Service-Punkt“ (MSP) zum Einsatz, der zentral neben den Sanitätswagen auf dem Domfreihof stehen wird. Er dient in erster Linie als Anlaufstelle für alle hilfebedürftigen Personen in Belangen wie Erster Hilfe, Soforthilfe bei Bedrohung oder gar Nötigung sowie als „Lost&Found“-Anlaufstelle, beispielsweise für Eltern und Kinder, die voneinandre getrennt wurden. Der Mitarbeiter im MSP wird die jeweils richtigen Einsatzkräfte informieren. Im MSP können Eltern auch kostenlose Armbänder für Ihre Kinder bekommen, auf denen sie Name und Telefonnummer eintragen. Wird das Kind aufgefunden, können die Einsatzkräfte hierdurch leicht die Eltern ermitteln und verständigen.

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