Ende und Aus – Abbruch des Rockspektakels „Rock am Ring“

1

Mendig. Es hätte wieder wie jedes Jahr ein tolles Happening der Rock-Fans über drei Tage werden sollen. Durch die Vorfälle vom Freitag und aus Sicherheitsgründen ist das Rockfestival „Rock am Ring“ jedoch am Samstagnacht beendet worden.

Damit spielen zum ersten mal seit 32 Jahren bei  „Rock am Ring“ sonntags keine Bands mehr.

Der Veranstalter Marek Lieberberg erklärte am Samstagabend gegenüber dem Publikum, dass er für Sonntag wegen der anhaltenden Gewitter keine Spielgenehmigung auf den Bühnen erhalten habe. „Ich bin stinksauer. Ich könnte heulen…“, wurde Lieberberg in einer ersten Reaktion nach dem Entzug der Genehmigung für Sonntag in der Rhein-Zeitung zitiert.

Auch am Samstag wurden erst am späten Abend wieder Zuschauer auf dem Gelände eingelassen, das zuvor geräumt werden musste. Mit geändertem Spielprogramm absolvierten einige Bands, darunter auch einer der Top-Acts „Red Hot Chili Peppers“ ihre Auftritte, und die zig-tausend Rockfans ließen sich auch, oder gerade wegen der ungewöhnlichen Begleitumständen ihr „RaR“ nicht vermiesen und feierten bis tief in die Nacht das Mega-Festival.

Aufgrund der unsicheren Wetterlage hatten die Veranstalter am Samstag gegen 14.30 Uhr in einer Pressekonferenz verkündet, dass der Showbetrieb vorläufig ausgesetzt werde und darauf hin mussten die Fans stundenlang in ihren Zelten und Autos ausharren, bis gegen 20.40 Uhr die Tore zum Gelände wieder geöffnet wurden.

Bereits bei Beginn des Festivals am Freitag kam es zu heftigen Regenfällen auf dem Festival-Gelände. Doch bei einem extremen Gewitter gegen 20.00 Uhr kam es dann regelrecht zu einer Katastrophe:  durch Blitzeinschläge auf dem Gelände und auf den Campingplätzen wurden über 83 Personen teils schwer verletzt und ganze Zeltlager regelrecht zerstört.

Wir wünschen allen Festivalbesuchern eine gute und sichere Heimreise und den Betroffenen eine gute, schnellere Besserung.

 

 

1 KOMMENTAR

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.