PFT-Belastung durch US-Stützpunkte: Sofortmaßnahmen müssen her!

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Bildquelle: Pixabay

BITBURG. In den letzten Tagen wurde in Gewässern rund um den Flughafen Bitburg eine erhöhte PFT-Belastung festgestellt. Problem: Die chemische Substanz baut sich biologisch nicht ab und bleibt in Böden und Gewässern. Die beiden Kreisverbände „DIE LINKE. Trier-Saarburg“ und „DIE LINKE. Bitburg-Prüm“, fordern deßhalb Sofortmaßnahmen.

Die Mitteilung im Wortlaut:

„Die Belastung der Gewässer rund um den Flugplatz Bitburg mit dem giftigen PFT erfordert ein sofortiges Handeln der Verantwortlichen. Teilweise wurden ähnlich hohe Werte festgestellt wie im Bereich der US-Air-Base Spangdahlem. Dort ist seit Ende 2014 bekannt, dass Bäche, Flüsse und auch der Boden um den US-Luftwaffenstützpunkt Spangdahlem mit PFT belastet sind.

Marco Burbach, Vorsitzender der LINKEN Bitburg-Prüm: „Anstatt endlich Sofortmaßnahmen zu ergreifen, sucht man weiter nach der Ursache, obwohl diese offensichtlich ist. Stattdessen sollte zum Beispiel eine weitere Einleitung der Abwässer des Flugplatzes Spangdahlem in Bäche der Region verboten oder Flächen, die offensichtlich kontaminiert sind, sofort saniert werden. Auch die Ankündigung, dass ab dem Jahr 2017 keine PFT-haltigen Löschschäume mehr verwendet werden sollen, sind nichts als beschwichtigende Worte. Warum wurden die Löschschäume nicht bereits ausgetauscht?“

„Die Landesregierung muss das Verfahren beschleunigen und eine weitere Kontaminierung der Umwelt mit allen technischen Mitteln sofort unterbinden. Des Weiteren muss die Kostenfrage geklärt werden. Die USA müssen die Kosten für die Sanierung und Dekontaminierung in Bitburg übernehmen werden, schließlich wurde er bis 1994 von der Air Force genutzt. Hierzu muss es feste Zusagen geben. Ein weiteres Aussitzen des PFT-Skandals gefährdet Flora und Fauna und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger!“, ergänzt Katrin Werner, Landesvorsitzende der LINKEN in Rheinland-Pfalz.

Burbach fügt hinzu: „Unsere Gewässer und die Wasserversorgung stehen auf dem Spiel. Es muss also schnellstmöglich gehandelt werden.“

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