Update: 2 Tote bei Unfall in Trier-West

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Symbolbild. Schräge, nahe Draufsicht auf die Fahrerseite eines Polizeiautos.
Symbolbild

Bildquelle: Arno Bachert/pixelio

TRIER. Am Donnerstag, 26.05.16, gegen 10.05 Uhr, kam es zu einem Unfall auf der Bahnstrecke zwischen Trier-Ehrang und Igel, in Höhe der Kölner Straße in Trier. Dabei wurden zwei Personen von einem Zug erfasst und tödlich verletzt.

Wie ein Sprecher der  Polizeiinspektion Trier am Freitag bekannt gab, hat es sich bei dem Unglück um einen „ganz tragischen Verkehrsunfall“ gehandelt. Für ein Fremdverschulden oder eine Beteiligung Dritter gebe es keinerlei Hinweise.  Die furchtbare Wahrheit scheint zu sein, dass sich die beiden Männer nach einer durchzechten Nacht auf den Gleisen niedergelassen hatten, um noch eine Flasche Wein zu trinken.

„Das Fatale“ sei dann gewesen, dass die beiden Männer den herannahenden Zug mit leisem Elektro-Motor nicht gehört hätten. Trotz aller Bemühungen hätte der Zugführer den über 700 Meter langen Zug nicht mehr rechtzeitig stoppen können.

Laut Polizei-Aussagen hätten sich auch Zeugen gemeldet, die die Männer auf dem Gleisbett beobachtet und sie mehrfach zum Verlassen des Gefahrenbereichs aufgefordert hätten.  Die jungen Männer seien aber „immer wieder“ dort hin zurückgekehrt.

 

6 KOMMENTARE

  1. Nun ja, ist ja nicht das erste Mal dass dort und im Bereich von Euren Leute auf den Gleisen sitzen oder drauf rumspazieren

    • Ich frage mich nur, warum??? Besonders bequem stelle ich mir das nicht vor. Eine schöne Aussicht gibt es da auch nicht. Generell ist das ziemlich sinnlos und wäre die Polizei frühzeitig informiert worden, hätten die beiden noch eine Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr am Hals gehabt.
      Dabei hätten sie so gemütlich an der Mosel sitzen können…

  2. Laut polizeilicher Untersuchung soll es sich um zwei betrunkene Studenten gehandelt haben die sich zwecks weiteren Alkoholkonsums auf den Gleisen niedergelassen haben und Aufforderungen von Passanten die Gleise zu räumen ignorierten.
    Da gilt mein Mitgefühl dem Lokführer der in den Unfall verwickelt wurde,nicht den Verursachern, denn wie sagt schon der Volksmund wer sich in Gefahr begibt kommt darin um .

  3. Angeblich ein „lautloser“ Elektrozug.
    Das wird auf den Strassen auch noch spannend, wenn massenhaft die lautlosen Elektroautos flitzen.

  4. Schmarrer. Es ist eigentlich ein Wunder dass nicht schon lange was passiert ist. Dort in der Gegend hocken und laufen ja öfter mal welche auf den Gleisen rum und in Euren, beim Asylantenheim, machen sich ja manche der Asylbewerber den Zeitvertreib auf den Gleisen rumzusitzen oder rumzuspazieren und erst runterzugehen wenn sich ein Zug nähert, da ist es nur eine Frage der Zeit bis mal was schiefgeht.

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