IG-Metall ruft zu weiteren Streiks auf

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Symbolbild

Bildquelle: Bastian Lütge

TRIER. Wie die IG-Metall in einer heutigen Pressemittweilung verkündet, kommt es im Mai zu weiteren Streiks in der Region.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

„Auch in der dritten Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie die letzte Chance vor dem Ende der Friedenspflicht vertan, durch ein ernst zu nehmendes Angebot, den Tarifkonflikt friedlich zu beenden. 2,1% Entgelterhöhung für zwei Jahre und eine sogenannte „einmalige Wettbewerbskomponente“ von 0,3% (Einmalzahlung) seien so der Erste Bevollmächtigten der IG Metall Trier, Roland Wölfl, völlig inakzeptabel.

Magerkost in Zeiten guter Profite und spitzen Dividendenzahlungen würden sich die Beschäftigten in der
Metall- und Elektroindustrie keinesfalls bieten lassen. Es müsse endlich Schluss sein mit der Heuchelei der Arbeitgeber, wonach die objektiv stabile Wirtschaftslage der Branche, nur eine „Scheinkonjunktur“ sei und vor angeblich großen Problemen stehe. Offensichtlich handele es sich bei den, an die Eigentümer ausgezahlten Dividenden, um „Scheindividenden“ auf Grund von „Scheinprofiten“. Nach Ansicht von Roland Wölfl kann es jetzt nur eine Antwort geben: „‘Wir müssen“ mit massiven Warnstreiks Druck machen.

Die Trierer IG Metall ruft daher zur Durchsetzung ihrer Forderung in den kommenden Wochen
folgende Betriebe zu Warnstreiks auf.

· GKN Driveline, Trier, am 02.05.2016 Warnstreik vor dem Werkstor
· thyssenkrupp Bilstein, Mandern, am 03.05.2016
· Volvo Construction Equipment, Konz, am 03.05.2016 Warnstreik vor dem Werkstor
· Ergocast Guss, Jünkerath, 10.05.2016 vor dem Werkstor
· Schaeffler Friction, Morbach, am 10.05.2016 vor dem Werkstor
· DURA Automotive, Daun, am 11.05.2016 vor dem Werkstor
· Ideal Standard, Wittlich, am 11.05.2016 Warnstreik vor dem Werkstor
· Stihl, Weinsheim, am 12.05.2016 vor dem Werkstor Warnstreik schichtübergreifend

Sollten die massiven Warnstreikaktionen, bis nach Pfingsten, nicht zu einem für die IG Metall akzeptablem Tarifkompromiss führen, bereitet die Geschäftsstelle der IG Metall Trier schon jetzt in ausgewählten Betrieben die Durchführung von 24-Stunden-Warnstreiks vor, um den Druck auf die Arbeitgeber vor einer möglichen Urabstimmung noch einmal zu verstärken.“

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