Rheinland-Pokal: Eintracht Trier zieht ins Finale ein

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Bildquelle: SVE Trier 05

SALMROHR. Durch einen 3:1-Sieg im Lokalderby gegen den FSV Salmrohr ist Eintracht Trier in das Finale des Bitburger Rheinlandpokals eingezogen. Tore von Buchner, Hammel und Dingels brachten den SVE auf die Siegerstraße. Im Finale wartet nun die SG Hoher Westerwald.

Im Halbfinale des Bitburger Rheinlandpokals stand einiges auf dem Spiel. Denn mit den Einzug ins Finale winkt bei einem Sieg neben der Trophäe auch die Teilnahme am DFB-Pokal. Dazu standen sich im Salmtalstadion zwei Lokalrivalen gegenüber. Gegen den Oberligisten FSV Salmrohr scheiterte der SVE im Vorjahr in der dritten Runde. Doch dieses Jahr behielt die Eintracht von Beginn an die Oberhand im Derby.

In der ersten Halbzeit entwickelte sich das Derby zu einem munteren Spielchen. Die Eintracht ging durch Christoph Buchner schon in der zweiten Minuten in Führung. Nach einem Freistoß von Christian Telch war der Innenverteidiger mit der Brust zur Stelle. In der 18. Minute legte Daniel Hammel nach. Eine Flanke von Christoph Anton konnte Hammel zum 2:0 über die Linie drücken.

Auf der Gegenseite versteckten sich die Hausherren keinesfalls. Sebastian Ting überlistete in der 8. Minute Torhüter Chris Keilmann mit einer Bogenlampe, die mit Glück über die Querlatte sprang. Zwanzig Minuten später konnte Ting schließlich jubeln. Sein strammer Distanzhammer aus gut 17 Metern schlug unhaltbar im Trierer Tor ein. Der 1:2-Anschlusstreffer markierte gleichzeitig den Halbzeitstand. „Wir sind sehr schnell mit 2:0 in Führung gegangen und haben danach zu wenig gemacht. In der Halbzeit sind dann auch deutliche Worte gefallen“, bemängelte Eintracht-Trainer Peter Rubeck.

Nach der Pause legte die Eintracht nach. Kapitän Michael Dingels tankte sich nach einer Ecke von Christian Telch den Weg frei und köpfte zum 3:1 ein (65.). „Das 3:1 für uns war sehr wichtig. Salmrohr hat einen sehr guten Fight abgeliefert. Für die Zuschauer war das ein tolles Spiel“, sagte Rubeck nach Spielende. In der 71. Minute verpassten die Trierer nach einer Doppelchance von Patrick Lienhard und Christoph Buchner das 4:1. Beide Male war Aluminium im Weg. Auch als der SVE ab der 73. Minute nur noch zu zehnt agierte (Michael Dingels sah die gelb-rote Karte), blieb die Mannschaft von Trainer Peter Rubeck souverän und ließ keine Salmrohrer Torchance mehr zu. Den erfolgreichen Eintracht-Tag rundete ein Pokalsieg der U12 gegen Konz ab. Auch dieses endete 3:1.

Im Finale trifft Eintracht Trier auf den A-Ligisten SG Hoher Westerwald, die von Ex-Eintrachtler Nihad Mujakic trainiert wird. Ein Finaltermin steht noch nicht fest.

Statistik:

FSV Salmrohr: Ternes – Kohns, Schraps, Braun, Toure (72.Coutoi Pinto) – Hartmann (78. Helbig), Heinz (76. Siga), Bartsch, Saim – Ting – Ozoh

Eintracht Trier: Keilmann – Riedel, Dingels, Buchner Müller – Hammel (74. Laux), Spang, Telch, Anton (86. Garnier) – Lienhard – Koep (55. Rugg)

Tore: 0:1 (1.) Buchner, 0:2 (18.) Hammel, 1:2 (28.) Ting, 1:3 (65.) Dingels

Schiedsrichter: Fabian Schneider

Zuschauer: 1363

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