Egbert-Schule: Freie Wähler favorisieren Umverteilung der Schüler

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TRIER. Die FWG-Fraktion hat in ihrer Fraktionssitzung am gestrigen Montag eingehend die verschiedenen Alternativen zur Sanierung und/oder Neubau oder Aufgabe des Schulstandortes der Grundschule Egbert diskutiert und ist zu folgender Entscheidung, lt. Fraktionsvorsitzender Christiane Probst und Vereinsvorsitzender Prof. Dr. Hermann Kleber, gelangt:

  1. Die bisher von CDU und Grünen favorisierte Sanierung im Bestand ist keine zukunftsträchtige Lösung. Eine Sanierung im Bestand ermöglicht keinen qualitativ hochwertigen Unterricht, da Funktionsräume für Fachunterricht, Schulsport und Raumreserven für integrativen Unterricht fehlen. Angesichts dieser Tatsache steht zu befürchten, dass bereits nach kurzer Zeit Forderungen nach diesen ergänzenden Erweiterungen erhoben werden (Fehlbeispiel: Tarforst).
  2. Stattdessen favorisiert die FWG-Fraktion die Aufgabe des Schulstandortes Egbert und die Verteilung der Kinder auf Olewig, Ausonius und Barbara mit der Änderung der Schulbezirksgrenzen. Die erforderlichen Investitionen können durch die Veräußerung der Grundstücke Egbert und Kürenz sowie der sich daraus ergebenden weiteren Kosteneinsparungen mehr als gegenfinanziert werden.
  3. Die Grundschule Olewig hat nicht nur entsprechende Raumreserven, um einen Großteil der Kinder aus Egbert aufzunehmen, sondern auch für integrativen Unterricht sowie Fachräume und eine Turnhalle für den Schulsport.
  4. Ein erweiterter Neubau am Standort Egbert sowie komplette Neubauten an alternativen Standorten (TUFA-Gebäude, Parkplatz Kaiserthermen) kommen aus Zeit- und Kostengründen nicht in Frage, ungeachtet der Umsiedlungsproblematik.

3 KOMMENTARE

  1. „Kurze Beine – kurze Wege“. Das war eines der wichtigsten Aussagen der FWG im letzten Kommunalwahlkampf und Viele haben genau aus diesem Grund der FWG ihre Stimme gegeben. Vielleicht hätte die FWG damals sagen sollen, dass ihre Standpunkte biegsam sind wie ein Grashalm im Wind und sie eigentlich nur die Grundschule im Pfalzel meinte.

    • Wer hat den die frisch sanierte Kürenzer Grundschule geschlossen ? Das waren ja wohl die Grünen und die CDU. Und wer wusste zu dem Zeitpunkt bereits vom Schimmelproblem in Egbert von Amtswegen ? Birk( Grün ) & Kaes- Torchiani ( CDU )

      • @Matthias Fischer: Sie sind auf dem Holzweg. Es waren Außerirdische, die gemerkt haben, dass die Kürenzer Grundschule zu klein und auch nicht ganz frei von Feuchte- sowie Schimmelschäden ist.

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