Anfangs frustriert, jetzt voller Tatendrang: Hannah Sattler nach ihrem Kreuzbandriss

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Bildquelle: DJK/MJC Trier

TRIER. Hannah Sattler hatte sich in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen (HBF) gerade so richtig freigeschwommen, da ereilte sie das Unglück: Im Heimspiel gegen den HC Rödertal (24:19) verdrehte sich das 22-jährige Eigengewächs das Knie und fällt mit einem Kreuzbandriss für den Rest der Spielzeit aus. 

„Ich habe sofort gemerkt, dass etwas nicht stimmt“, erzählt die Linksaußen in Diensten der Trierer Miezen. Am kommenden Freitag nun steht die Operation auf dem Plan, anschließend muss Sattler mindestens ein halbes Jahr pausieren. Nach anfänglicher Frustration, auch was das laufende Sportstudium angeht, blickt sie nun wieder nach vorne. Im Interview spricht die Studentin über den ersten Schock und ihre Comeback-Pläne.

DJK/MJC Trier: Frau Sattler, haben Sie den ersten Schock der schweren Verletzung überwunden?

Sattler: Natürlich war ich anfangs frustriert und der Schock saß tief. Vor allem was mein Sportstudium angeht, habe ich mir viele Gedanken gemacht. Nach der Diagnose war mir aber auch recht schnell bewusst, dass ich daran nichts ändern kann. Ich blicke optimistisch nach vorne und werde hart für mein Comeback arbeiten.

DJK/MJC Trier: Wie sieht der weitere Fahrtplan aus?

Sattler: Am Freitag wird die Operation in Bitburg stattfinden, anschließend werde ich direkt mit der Physiotherapie beginnen und die Belastung wie üblich nach so einer Verletzung stetig steigern. Ich habe hier großes Vertrauen in unsere Physiotherapeuten, die mich hoffentlich schnell wieder fit machen. Wann ich dann wieder auf dem Feld stehen werde, wird sich zeigen. Auf jeden Fall bin ich zuversichtlich und das ist das Wichtigste nach so einer Verletzung.

DJK/MJC Trier: Zurück zu Ihrem Verein. Warum schaffen die Miezen den Klassenerhalt?

Sattler: Weil wir als Team bis zum Ende kämpfen und uns nicht von den Rückzügen anderer Mannschaften aus der Bundesliga beeinflussen lassen. Wir schaffen auch den sportlichen Klassenerhalt!

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