Das Orchester der Universität Trier wird in China gefeiert

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Bildquelle: Uni Trier

TRIER. Das Collegium Musicum der Universität Trier hat bei seinen Gastauftritten an der chinesischen Partneruniversität Xiamen große Anerkennung erfahren. „Die Konzerte waren eine hervorragende Werbung für unsere Universität“, zollte Präsident Prof. Dr. Michael Jäckel dem Orchester unter Leitung von Mariano Chiacchiarini ein großes Lob. Aus Anlass der 95-Jahr-Feier der Universität Xiamen gaben die Trierer Musiker gemeinsam mit Chor und Orchester der Gastgeber-Hochschule zwei Konzerte.

„Beethovens Neunte in China gemeinsam mit chinesischen Musikern zu spielen, ist zweifellos ein außergewöhnliches Erlebnis“, fasste Professor Sebastian Hoffmann, Bratschist des Collegium Musicum, seine Eindrücke zusammen. Während im Trierer Orchester mit Studierenden und Mitarbeitern beinahe ausnahmslos Laien musizieren, setzt sich das Ensemble der Universität Xiamen aus Studierenden der Musikhochschule zusammen.

In gemeinsamen Proben feilten die beiden Orchester an dem zuvor abgestimmten musikalischen Programm, das neben Beethovens neunter Sinfonie Franz Schuberts „unvollendete“ Sinfonie in h-moll enthielt. Unterstützt durch den Chor der Universität Xiamen, harmonierten die Klangkörper auf der Bühne hervorragend. Am Dirigentenpult teilten sich Mariano Chiacchiarini und sein chinesischer Kollege die musikalische Leitung. Am ersten Abend spielten die Musiker überwiegend vor geladenen Gästen der Universität Xiamen, darunter viele Rektoren kooperierender Universitäten weltweit.

„Es war gelebter Kulturaustausch und Völkerverständigung auf vielen Ebenen“, zog Sebastian Hoffmann ein Fazit der einwöchigen Reise, die am Rand des musikalischen Pensums Gelegenheit zu Begegnungen mit Land und Leuten bot. Über die Proben und Auftritte hinaus entstanden intensive Kontakte zwischen den Musikern aus Trier und Xiamen, die weiterhin gepflegt werden.

Universitätspräsident Jäckel, der beide Konzerte mit einer Ansprache eröffnete, nutzte den Aufenthalt auch zu Kooperationsgesprächen mit Vertretern der Universität Xiamen: „Die großen Sympathien, die das Collegium Musicum gewonnen hat, könnten dazu beitragen, dass künftig mehr Austauschstudierende aus Xiamen nach Trier kommen.“

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