Ehrendoktorwürde für Hans-Josef Niederehe

0

Bildquelle: Wikipedia

TRIER/MADRID. Zur Würdigung und Anerkennung seiner Leistungen wurde Dr. Hans-Josef Niederehe, emeritierter Professor an der Universität Trier, die Ehrendoktorwürde der Universidad Rey Juan Carlos in Madrid verliehen. In der Laudation unterstrich der dortige Professor Miguel Ángel Esparza Torres einerseits die Breite der Forschungen Niederehes auf dem Gebiet der romanischen Philologie, insbesondere der historischen Sprachwissenschaft. Andererseits erinnerte er an die Bedeutung Alfons des Weisen für die spanische Sprache, der Niederehe eine lange Zeit seines Lebens gewidmet hat.

Seine zahlreichen Aufsätze, Monografien, Sammelbände und Zeitschriften zur Geschichte der französischen, spanischen und italienischen Sprache und Grammatikographie brachten dem Trierer emeritierten Professor Dr. Hans-Josef Niederehe (von 1974 bis 2004 Inhaber des Lehrstuhls für Romanistische Sprachwissenschaft an der Universität Trier) den Ruf eines international anerkannten und hoch geachteten romanistischen Sprachwissenschaftlers und Wissenschaftshistorikers ein.

Seine Habilitationsschrift „Die Sprachauffassung Alfons des Weisen: Studien zur Sprach- und Wissenschaftsgeschichte“, die 1975 publiziert wurde, markierte den Anfang einer langen Beschäftigung mit der spanischen Sprachwissenschaft. Das Buch liegt seit 1987 auch in spanischer Übersetzung vor.

Diese Forschungen fanden ihre Fortsetzung in der international renommierten „Bibliografia cronológica de la lingüistica, la gramática y la lexicografia del español“ (BICRES), der er viele Jahre seiner wissenschaftlichen Aktivitäten in nationalen und internationalen Bibliotheken widmete, um entsprechende Werke in Augenschein zu nehmen, zu analysieren und zu bewerten. Der Einsatz moderner technischer Hilfsmittel unterstützte ihn bei der Organisation und Publikation seiner Forschungsergebnisse.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.