Nur Siege helfen: „Aufhören auf die anderen Teams zu schauen“

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Bildquelle: DJK/MJC Trier

TRIER. Der Druck für die Trierer Bundesliga-Handballerinnen vor dem Heimspiel am Samstag (20 Uhr) gegen Mainz/Budenheim wächst: Trotz nur noch eines sportlichen Absteigers sind die Miezen gefordert, brauchen Punkte um auch in der kommenden Saison zweitklassig zu sein. Trainerin Cristina Cabeza lobt den kommenden Gegner, appelliert aber auch an die eigene Stärke. Mainz hat den Klassenerhalt so gut wie sicher.

„Wir müssen aufhören zu spekulieren, aufhören auf die anderen Teams zu schauen“, sagt Trainerin Cristina Cabeza und ergänzt: „Wenn wir unsere Spiele gewinnen, ist es egal was alle anderen machen. Wir haben es selbst in der Hand.“ Die Spanierin erhöht vor dem Heimspiel am Samstag (20 Uhr) gegen Mainz/Budenheim den Druck, denn sechs Spieltage vor Saisonende sind die Miezen noch lange nicht „save“. Kirchhof sitzt den Moselanerinnen im Nacken, auf einen Showdown am letzten Spieltag im direkten Duell wollen alle Beteiligten verzichten.

Da helfen Siege, am besten schon im Derby am Samstag. Und Cabeza ist trotz der 24:27-Niederlage am vergangenen Wochenende in Zwickau optimistisch, attestierte ihrer Mannschaft eine „kämpferisch starke Vorstellung.“ Kampf wird auch gegen die „Meenzer Dynamites“ sein, die sich nach einem katastrophalen Saisonstart mit anschließender Trainerbeurlaubung gefangen haben und mittlerweile auf Platz 11 vorgerückt sind. Auch die beiden Siege zuletzt in Haunstetten (22:20) und Beyeröhde (40:31) zeigen die Qualität der Mainzerinnen.

„Mainz hat eine sehr gute Mannschaft, sie spielen ein gutes Tempo, diszipliniert und sind sehr ausgeglichen besetzt“, so Cabezas Analyse zum Gegner, die ein „schwere Spiel erwartet.“ Schwierig wird die Aufgabe für die Moselanerinnen auch dann, wenn Caroline Thomas nicht rechtzeitig fit wird: Die 25-Jährige war bereits in Zwickau nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte und konnte in der laufenden Woche kaum trainieren. „Wir hoffen, dass sie rechtzeitig fit wird, über ihre Bedeutung müssen wir nicht sprechen“, sagt Cabeza über ihre Antreiberin. Auch der Einsatz von Joline Müller ist fraglich, fehlen wird in jedem Fall die Langzeitverletzte Hannah Sattler (Kreuzbandriss).

Cabeza ist dennoch zuversichtlich, drei der letzten vier Spiele wurden gewonnen. Trotz der Tabellensituation erwartet die Trainerin ein selbstbewusstes Auftreten ihres Teams: „Wir müssen uns nicht verstecken. Wenn wir unsere Leistung aufs Parkett bringen, wird es sehr schwer uns zu schlagen. Ich erwarte ein packendes Derby.“

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