Werfen, rennen, trinken – Flunkyball auf Europa-Tour

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Bildquelle: privat

TRIER. Ein Trinkspiel macht sich auf den Weg, Europa zu erobern. Fabian und seine Freunde haben sich zum Ziel gesetzt, das Spiel in Europa bekannt zu machen. An bekannten Orten in Europa spielen Fabian und seine Truppe das Spiel und ernten dafür positive Resonanz, müssen für Fotos und Videos posieren.

Fabian, der Initiator der Europa-Tour auf Nachfrage von lokalo.de:

„Unser ganzer Freundeskreis, war im Prinzip schon immer sehr flunkyballverrückt. Wir haben ein eigenes Regelwerk verfasst und uns für Rock am Ring 2010 einen bedruckten Trikotsatz für 20 Leute gekauft. Abgesehen davon haben wir uns über die Jahre hinweg immer viel Mühe gegeben, verschiedene Varianten auszuprobieren, wie z.b. mit 3 oder 4 Teams die gleichzeitig gegeneinander spielten oder in einer Halfpipe.

Die Idee für das Album entstandt letztlich in Italien 2013 als wir mit sechs Kumpels eine Tour durch die Toskana gemacht haben. Wir wollten an möglichst bekannten oder spektakulären Stellen spielen, sodass der Wiedererkennungseffekt höher ist. Seitdem zogen wir dieses Prinzip auf jedem Trip den wir machten durch. Die Konstante dabei bin vermutlich ich, da ich als einziger bei jedem Spiel dabei war. In Deutschland kennt das Spiel schon nicht jeder, aber im Ausland ist es anscheinend gänzlich unbekannt. Die Leute hielten immer an und schauten zu wenn wir spielten, zum Teil machten sie Fotos und Videos.
Das ist nicht immer unproblematisch, weil es nicht in jedem Land oder in jeder Stadt erlaubt ist, auf offener Straße Alkohol zu trinken. So mussten wir zum Beispiel unseren Plan begraben, in London an der Tower Bridge oder am Big Ben zu spielen, weil die Polizei uns daran gehindert hätte. Stattdessen mussten wir auf eine kleine Aussichtsplattform vor dem  Tower of London ausweichen, die man von außen nicht gut einsehen konnte und wo zu dem Zeitpunkt außer uns niemand war.
In Pisa vor dem schiefen Turm und Siena auf dem Muschelplatz mussten wir die mit Gewehren bewaffneten Carabinieri um Erlaubnis fragen und in Frankreich vor dem Eiffelturm wurden wir vetrieben und spielten stattdessen in einem kleinen Park nebenan, sodass man den leuchtenden Turm durch die Bäume nur erkennen kann, wenn man weiß, dass es der Eiffelturm ist.
Bedingung für die Bilder war übrigens die moralische Verpflichtung, dass nichts gestellt wurde und wir in der Tat Flunkyball gespielt haben, bis jemand die Runde gewonnen hat. An Teamgrößen war im Laufe der Zeit von 2-10 alles dabei. Das Album wird wohl nie wirklich fertig werden, aber ein Traum wäre es irgendwann ein Flunkyball World Tour Album daraus machen zu können. Die nächsten Ziele werden wohl in diesem Sommer Luxemburg (weil es von hier aus einfach zu realisieren ist) und Dublin sein. „

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