Schulterschluss der Bau-Innungen besiegelt

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Geschäftsführer Dirk Kleis (l.) und Vors. Kreishandwerksmeister Raimund Licht (2.v.l.) mit dem neuen Vorstand der Baugewerbe-Innung MEHR: v.l. Werner Michels, Herbert Lames, Hans-Peter Feltes, Martin Anton, Claus Bayer, Harald Schmitz, Hilmar Klein, Horst Müllers, Patrick Köhler, Achim Berg. Auf dem Foto fehlen Matthias Schmitz und Ralf Heberding

Bildquelle: Kreishandwerkerschaft MEHR

BIERSDORF. Die Mitglieder der beiden Bau-Innungen aus der Westeifel und dem Landkreis Bernkastel-Wittlich wagen den Schulterschluss. Am 11. März 2016 haben sie in einer gemeinsamen Tagung rückwirkend zum 1. Januar 2016 fusioniert.

Die neue Innung nennt sich künftig Baugewerbe-Innung Mosel-Eifel-Hunsrück-Region mit Sitz in der Händelstraße 59 in Wittlich. Damit hat innerhalb von einem Monat bereits die zweite Innung unter dem Dach der Kreishandwerkerschaft MEHR einer Fusion zugestimmt.

Das künftige Gebiet erstreckt sich über die Landkreise Bernkastel-Wittlich, Eifelkreis Bitburg-Prüm und Vulkaneifel mit einer Gesamtfläche von 3.700 Quadratkilometern. Insgesamt 62 Betriebe gehören der neuen Innung an. In den vorangegangen Versammlungen hatten sich die Mitglieder der zuvor selbstständigen Innungen Baugewerks-Innung Bernkastel-Wittlich und Bau-Innung Westeifel eindeutig für die Fusion ausgesprochen.

Während die Zimmerer-Betriebe im Landkreis Bernkastel-Wittlich der neuen Baugewerbe-Innung angeschlossen sind, bleiben die Zimmerer-Betriebe in der Westeifel vorerst eigenständig in der Holzbau- und Zimmerer-Innung Westeifel vereint. Die Baugewerbe-Innung MEHR ist Mitglied im Landesfachverband, der ebenfalls mit Wirkung zum 1. Januar 2016 aus den beiden rheinland-pfälzischen Bauverbänden (Baugewerbeverband und Landesverband Bauindustrie) zum Verband Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz verschmolzen wurde.

Geschäftsführer Dirk Kleis hatte zusammen mit den Vorständen das Fusionskonzept für die fusionierte Innung MEHR entwickelt. Der Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2016 wurde in offener Abstimmung einstimmig angenommen.

Obermeister der neuen Innung ist Harald Schmitz (Großlittgen), seine Stellvertreter Herbert Lames (Gerolstein) und Martin Anton (Morbach) Insgesamt arbeiten 15 Arbeitgeber und Arbeitnehmer in den Gremien, wie Vorstand, Gesellenprüfungsausschuss und Gesellenausschuss, Schlichtungsausschuss und Berufsbildungsausschuss oder als Delegierte zu Verbänden und Kreishandwerkerschaft mit. Eine wichtige Aufgabe für die Zukunft wird die Verbesserung der Ausbildungsqualität und die Sicherung der derzeitigen Schulstandorte in Prüm und Wittlich sein.

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