Mitarbeiter von Sicherheitsfirmen in Erstaufnahmeeinrichtungen überprüft

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Symbolbild

TRIER. Die Überprüfung der Mitarbeiter der Sicherheitsdienste in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes Rheinland-Pfalz durch das Landeskriminalamt (LKA) ist zum größten Teil abgeschlossen.

Von derzeit 1150 Mitarbeitern wurden 76 die Arbeit wegen unterschiedlichen Delikten versagt, lediglich sechs Mitarbeitern wegen eines rechtsextremen Propaganda-Delikts.

„Wir sind uns der besonderen Verantwortung für die zu uns flüchtenden Menschen bewusst. Uns ist es ganz wichtig, diese Verantwortung bei unseren Vertragspartnern durch besonders strenge persönliche Anforderungen zum Ausdruck zu bringen,“ erklärt Dagmar Barzen, Präsidentin der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, zum Ergebnis der aktuellen Überprüfungen der Sicherheitsmitarbeiter durch das LKA.

Die Überprüfung der Mitarbeiter von Sicherheitsfirmen ist jedoch nicht abgeschlossen. In den Sicherheitsfirmen gibt es eine gewisse Fluktuation der Mitarbeiter. Daher wer- 2/2 den die Überprüfungen der Mitarbeiter, die in einer Erstaufnahmeeinrichtung arbeiten wollen, weiter erfolgen. Seit dem 10.11.2015 werden alle von der ADD beauftragten Sicherheitsunternehmen aufgefordert, erst dann ihre Mitarbeiter in Aufnahmeeinrichtungen des Landes einzusetzen, wenn Führungszeugnisse und eine entsprechende Einverständniserklärung zur Durchführung einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung durch das LKA vorliegen.

 

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