Neues Programm „Familienbegleitung“ stärkt Kinder und Eltern

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Integrationsministerin Irene Alt

Bildquelle: Mediathek mifkjf.rlp.de

MAINZ. In Rheinland-Pfalz wird es zukünftig Familienbegleiterinnen und Familienbegleiter geben, die Familien in besonderen Lebenssituationen unterstützen – beispielsweise weil sie auf der Flucht waren oder materielle und soziale Nöte haben. Familienbegleiterinnen oder Familienbegleiter sollen Familien im Alltag unterstützen, den Austausch und neue Kontakte zwischen Familien fördern und so Integration und Inklusion sowie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. 

Das Förderprogramm des Familienministeriums, mit dem Ministerin Irene Alt Häuser der Familien, Familienbildungsstätten und Familienzentren in diesem Jahr mit bis zu 8.000 Euro pro Projekt zusätzlich fördern will, heißt deshalb auch „Familienbegleiter als Brückenbauer der Integration und Inklusion – praktische Alltagshilfen für Familien“.

„Wir wollen Familien in schwierigen Lebenssituationen unterstützen und ihnen Perspektiven bieten, ungeachtet der Frage der Herkunft“, so Familienministerin Alt. „Selbst wenn Benachteiligungen nur vorübergehend aufgrund materieller und sozialer Nöte entstehen, leiden Kinder stets darunter. Unser Ziel ist es deshalb, solche Probleme zu mindern und möglichst zu überwinden.“

Familienbegleiterinnen und Familienbegleiter werden wichtige Wegweiser sein und Brücken zu örtlichen Beratungs- und Unterstützungseinrichtungen, zu Kindertagesstätten, Schulen und Arbeitsmöglichkeiten bauen. „Sprachprobleme oder kulturelle Unterschiede dürfen nicht zu einer gesellschaftlichen Isolierung führen, erst recht nicht zu einem Hindernis für die Inanspruchnahme wichtiger familiärer Hilfen. Familien sind unsere Zukunft, deshalb muss uns sehr daran gelegen sein, ihnen die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen“, betonte Ministerin Alt.

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