Gladiators Trier ziehen sensationell in die Playoffs ein

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Bildquelle: Gladiators Trier

TRIER. Wer hätte das zu Beginn der Saison 2015/2016 gedacht: Die Gladiators Trier sind nach dem 91:72(50:37)-Erfolg gegen die Hamburg Towers in die Playoff-Runde der 2.Basketball-Bundesliga eingezogen.

Vor 2.121 Zuschauern in der Arena Trier startete Gladiators-Headcoach Marco van den Berg mit Kevin Smit, Brandon Spearman, Simon Schmitz, Jack Eggleston und Dwayne Evans in die Partie gegen den Tabellenfünften, der vor dem Spiel bereits sicher für die Runde der letzten acht Teams qualifiziert war. Von Beginn an sahen die Zuschauer ein tolles Spiel beider Mannschaften, in dem die Hamburger den besseren Start erwischten. Vor allem Xavier Roberson mit sechs Punkten und Robert Ferguson mit fünf Punkten stachen aus dem 9-Mann-Kader von Cheftrainer Hamed Attarbashi hervor. Bereits nach wenigen Minuten lagen die Gladiators mit 5:11 im Rückstand. Doch drei aufeinanderfolgende Dreier von Simon Schmitz, Kevin Smit und Brandon Spearman ebneten den 11:0-Lauf der Moselstädter zur zwischenzeitlichen 16:11-Führung. Die Mischung aus einer starken Teamdefense (11 Defensivrebounds im ersten Viertel) und einer noch besseren Offensive (59% Field Goal–Quote) führten zu einer hochverdienten 26:16-Führung nach dem ersten Spielabschnitt.

Im zweiten Viertel setzte der ehemalige Trierer Tony Canty nach 20 Sekunden das erste Ausrufezeichen für die Hanseaten. Ein perfekt gesetzter Dreier schob die Hamburger auf einen 4-Punkte-Rückstand wieder an die Gladiators heran. Doch Jack Eggleston antwortete prompt – ebenfalls mit einem Dreier. Mit zunehmender Spielzeit spielten sich die Hausherren regelrecht in einen Rausch. Allen voran Kwadzo Ahelegbe, Dwayne Evans und Brandon Spearman spielten extrem stark auf. Brandon Spearman erreichte alleine im zweiten Viertel 7 Punkte, 2 Rebounds und 2 Assists. Folgerichtig zogen die Moselstädter bis auf 17 Punkte davon (50:33). Den Schlusspunkt der ersten Halbzeit setzten jedoch die Hamburger mit einem toll herausgespielten Alley oop – Punkterfolg zum 50:37.

Den dritten Spielabschnitt eröffneten die Gladiators dann mit einem Punkte-Feuerwerk. Simon Schmitz versenkte nach wenigen Augenblicken den ersten Dreier, ehe er mit einem Korbleger zum 55:40 nachlegte. Der Point Guard war an diesem Abend die leitende Figur der Trierer auf dem Parkett und erzielte insgesamt 14 Punkte. Anders als in den letzten Spielen, behielten die Moselaner in dieser Partie ihre starke Linie bei und hatten auf jede Herausforderung der Hamburger eine Antwort auf Lager. Mit einem 12-Punkte-Vorsprung ging es beim Stand von 72:60 in das letzte Viertel.

Die letzten zehn Minuten dominierten die Hausherren wie in den vorangegangenen Spielminuten sehr souverän und abgeklärt. Justin Raffington, Dwayne Evans und Kwadzo Ahelegbe sicherten mit ihren Punkten in den Schlussminuten den siebten Heimerfolg im Jahr 2016. Den Schlusspunkt der entscheidenden Playoff-Partie setzte Tim Weber mit einem Dreier zum Enstand von 91:72.

Durch den Sieg ziehen die Gladiators Trier in Playoff-Runde der Saison 2015/2016 ein und sind nun nicht mehr von Tabellenplatz sechs zu verdrängen.

Auf wen die Gladiatoren im Viertelfinale treffen, entscheidet sich erst nach dem letzten Hauptrundenspieltag am kommenden Wochenende.

Das erste Playoff-Heimspiel 2016 findet am 10. April um 17:00 Uhr in der Arena Trier statt.

Scoring:

Dwayne Evans (23 Punkte/12 Rebounds/2 Assists), Brandon Spearman (16/7/4), Simon Schmitz (14/2/3), Kwadzo Ahelegbe (12/4/4), Justin Raffington (7/6/0), Kevin Smit (6/2/1), Jack Eggleston (5/6/2), Sebastian Herrera (5/4/2), Tim Weber (3/0/0), Kilian Dietz (0/5/0), Benedikt Breiling (0/1/0), Marian Dahlem (0/0/0)

2 KOMMENTARE

  1. Ja, die Gladiators haben super gespielt, richtig Klasse und verdienter Sieg, doch ich vermisse den zu Beginn angekündigten Trierer Weg, das ist nicht in Ordnung, dass die Trierer Jungs auf der Bank sitzen oder nur für ein paar Minuten im Spiel eingesetzt werden.
    Frdl. Grüße Vera

  2. Der“ Trierer Weg“ war immer nur ein Marketing-Gag! Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern,demnächst spielen überhaupt keine eigengewächse mehr,weil einfach nicht stark genug! Eine drittklassiger Ausländer ist meist immer noch stärker als die Trierer Spieler! Also wird man, wie all die Jahre vorher, auch auf diese Karte setzen. Und wenns dann höher gehen sollte werden aus den drittklassigen eben zweitklassige, aber mit Sicherheit keine Trierer Nachwuchsspieler. Eigentlich ist das auch in Ordnung, nur sollte man die Öffentlichkeit nicht mit solchen Gefasel wie „Trierer Weg“ verarschen! Es sei denn man meint damit die nächste Insolvenz, denn das war bis dato der Weg des Trierer Basketballs

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