SV Mehring will Wiedergutmachung für Hinspiel-Pleite und jüngstes Spiel

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MEHRING. In der Südwestpfalz tritt der SV Mehring am Sonntag, 20. März, ab 15 Uhr, an. Dann wird die Partie der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar beim FK 03 Pirmasens II angepfiffen. Damit empfängt der Tabellenelfte der Vierzehnten, beide Teams trennen drei Punkte.

Die Lage: Während die Regionalliga-Reserve der Pirmasenser nach dem 3:2 am Mittwoch über die Sportvereinigung Burgbrohl weiterhin auf dem Vormarsch ist (jetzt 13 Punkte in fünf ungeschlagenen Spielen), erfuhr der SV Mehring am vergangenen Spieltag einen herben Rückschlag: Das Duell mit einer keinesfalls übermächtigen TSG aus Pfeddersheim wurde auf der heimischen Lay mit 0.2 verloren. „Natürlich war auch ich total enttäuscht nach diesem Spiel“, stellt Trainer Frank Meeth klar. Trotzdem hatte der Auftritt auch gute Facetten, wie er betont: „Defensiv standen wir ziemlich stabil. Der katastrophale Fehler im eigenen Strafraum hat uns dann just vor der Pause leider auf die Verliererstraße gebracht.“ Die mangelnde Gefahr vor des Gegners Tor ist aktuell die größte Baustelle beim SVM. Dabei weiß Meeth, dass es seine Schützlinge können: „Im Training bewegen sie sich super, hauen die Dinger aus 20 Metern in den Kasten. In den Wettkampf können wir das derzeit allerdings leider nicht transportieren.“ Schwierigkeiten habe man gerade dann, wenn beim Gegner erfahrene, robuste Kräfte in der Abwehrreihe stünden, hat Meeth erkannt. Der kommende Kontrahent Pirmasens II ist indes hier anders aufgestellt. „Sie lösen es spielerisch, mit eher kleinen Leuten“, berichtet Meeth. „Ich hoffe“, so der Mehringer Übungsleiter weiter, „dass uns das am Sonntag entgegen kommt“.

Personelles: Andreas Hesslein langzeitverletzt, Marc Mees mit weiteren Prüfungen, Kevin Heinz mit einem Lehrgang, Yannik Thömmes mit Patellasehnenproblemen, Marcel Selmane mit einem Muskelfaserriss in der Leiste, Lukas Jonas, der sich im Spiel der zweiten Mannschaft am Sonntag in der Kreisliga A bei Mosella Schweich II (4:2) eine Gehirnerschütterung zugezogen hat, am Freitag aber wieder ins Training einsteigen soll – und Domenik Kohl, der zwar zuletzt gegen Pfeddersheim rund eine halbe Stunde lang mitwirkte, aber weiterhin aufgrund von Kniebeschwerden nicht trainieren kann: Die Liste der Ausfälle und Angeschlagenen ist ellenlang. „Eine gute erste Elf bekommen wir noch hin, die Alternativen werden aber dünn gesät sein“, weiß Meeth. Er setzt aber darauf, dass sein Team noch enger zusammenrückt: „In der vergangenen Saison sind wir unter ähnlichen Voraussetzungen zu den Sportfreuden Eisbachtal gefahren, haben dann dort ein klasse Spiel absolviert – und 1:0 gewonnen.“

Der Gegner: Der Aufsteiger aus der Verbandsliga Südwest – mit zahlreichen, in den eigenen Reihen ausgebildeten Akteuren bestückt – hat zuletzt einiges an Boden gut gemacht. Vor der Winterpause noch wurde in Völklingen (3:0) und gegen Schott Mainz (2:1) gewonnen. Im neuen Jahr folgte zunächst ein 1:1 in Wiesbach. Vergangenen Sonntag gab es ein 2:1 in Gonsenheim – und am Mittwoch unter den Augen von Frank Meeth im Stadion Husterhöhe ein 3:2 im Nachholspiel gegen die Sportvereinigung Burgbrohl. Verstärkung aus der ersten Mannschaft gab es unter anderem in Person des früheren Kaiserslautern-Profis Sebastian Reinert. „Sie haben gerade im Spiel nach vorne eine hohe Qualität“, hat Meeth beobachtet. Der Platz im Pirmasenser Stadion hat es dem SVM-Coach indes weniger angetan: „Er ist in keinem guten Zustand. Da ist am Sonntag wohl in erster Linie hoch und weit angesagt.“ Gecoacht wird der FKP II von Sebastian Reich (hört am Saisonende aus privaten Gründen auf) und seinem gleichberechtigten Trainerkollegen Patrick Hildebrand.

Der Schiedsrichter: Sebastian Schmidt aus dem saarländischen Ludwigsthal ist der 23. Mann. Ihm assistieren Julian Geid (Spiesen) und Justin Joel Hasmann (Wiebelskirchen).

Bisherige Vergleiche: Im bislang einzigen Duell musste der SV Mehring im Hinspiel der laufenden Saison eine klare 1:4-Niederlage quittieren. Am 30. August sahen 184 Zuschauer auf der Mehringer Lay alleine drei Tore des in der Winterpause zu Ligakonkurrent SC Hauenstein abgewanderten Niklas Kupper. Außerdem traf Yannick Gries für „Die Klub“, wie der FKP in der Südwestpfalz grammatikalisch nicht ganz korrekt genannt wird. Jan Brandscheid erzielte in der 85. Minute per Strafstoß den Ehrentreffer.

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