Geduld ist gefordert – Personalprobleme beim SVE

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Bildquelle: Fotomontage Peter Smola/pixelio

TRIER. Am kommenden Samstag (14 Uhr) trifft Eintracht Trier auswärts auf die SpVgg Neckarelz. Nach dem 3:0-Heimerfolg gegen den FC Homburg erwartet Trainer Peter Rubeck ein Geduldspiel. Außerdem muss der SVE zahlreiche Ausfälle kompensieren.

Die Freude nach dem 3:0-Heimerfolg gegen den FC Homburg war riesig. „Bis Montag dürfen wir uns freuen, dann müssen wir uns auf den kommenden Gegner Neckarelz vorbereiten“, sagte Trainer Peter Rubeck bereits in der Pressekonferenz nach dem Sieg gegen den FCH. Denn mit der Spielvereinigung Neckarelz wartet ein Gegner auf die Eintracht, der tief im Abstiegskampf steckt. Andere Tugenden sind also im Elzstadion gefragt, so Trainer Peter Rubeck. „Bis auf die personellen Probleme hatten wir gute Einheiten und die Jungs haben ordentlich trainiert. Uns erwartet ein sehr defensiver Gegner mit einem schwierigen Platz. Wir müssen geduldig spielen und uns strategisch gut ordnen. Es ist auch möglich, dass das Spiel durch eine Standardsituation entschieden wird“.

Die personelle Situation für das kommende Spiel am Samstag ist allerdings alles andere als optimal. Zwar ist Benedikt Koep nach abgesessener Gelbsperre wieder dabei, jedoch stehen dem Rückkehrer zahlreiche Ausfälle gegenüber. Kapitän Michael Dingels sah gegen Homburg seine zehnte gelbe Karte und muss ein Spiel aussetzen. Auf seiner Innenverteidiger-Position stehen mehrere Alternativen bereit. Länger pausieren müssen hingegen Matti Fiedler (Probleme mit der Bandscheibe) und Dennis Gerlinger (Probleme mit dem Schambein). Bei beiden erwartet Rubeck eine Ausfallzeit von circa vier Wochen. Neuzugang Charlie Rugg hatte unter der Woche Probleme mit der Achillessehne und musste mit dem Training zeitweise aussetzen. Sein Einsatz ist fraglich. „Jetzt wirkt sich unsere Vorbereitung negativ aus. Wir konnten von 58 Einheiten nur acht auf Naturrasen absolvieren. Ansonsten trainierten wir auf Hartplatz, Kunstrasen oder in der Soccerhalle. Von Anfang an habe ich die Konsequenzen geahnt und die Probleme angemahnt. Jetzt bekommen wir die Quittung“, bemängelt Rubeck.

Am Samstag muss der Eintracht-Tross zunächst andere Probleme lösen. Gegen Freitagnachmittag startet die Mannschaft in Richtung Baden Württemberg. Für den Gegner aus Neckarelz haben sich die Rahmenbedingungen in der Winterpause grundlegend geändert. Der Verein steckt in finanziellen Problemen und steht vor einem Umbruch. Mit Ugurtan Kizilyar, (Alimar Malatyaspor/II. türkische Liga), Maurice Müller (TSV Steinbach), Benjamin Schäfer, Manuel Hofmann und Bogdan Müller haben fünf Leistungsträger den Verein zur Winterpause verlassen. Trainer Peter Hogen wird zum Saisonende aufhören. Dennoch schlägt sich der Tabellendreizehnte in der Rückrunde wacker. Das musste jüngst Aufstiegskandidat Waldhof Mannheim spüren. Bis zur 95. Minute hielt Neckarelz ein achtbares 0:0, ehe Routinier Hanno Balitsch mit der letzten Aktion das entscheidende 1:0 für den SVW erzielte. „Das sagt eigentlich alles darüber, wie schwer es dort wird“, mahnt Rubeck, der mit großem Kampf der Neckarelzer rechnet.

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