Auch gegen Rödertal zählt für die Miezen nur ein Sieg

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Bildquelle: DJK/MJC Trier

TRIER. Die Trierer Bundesliga-Handballerinnen wollen nach zwei Siegen in Folge auch am Samstag zu ungewohnter Anwurfzeit (15 Uhr) gegen Rödertal in der Erfolgsspur bleiben. Am spielfreien Wochenende konnte die Konkurrenz unerwartet punkten, Trainerin Cristina Cabeza weiß, dass nur Siege helfen, um den Klassenerhalt vielleicht doch noch möglich zu machen. Rödertal hat als Vierter immer noch Sichtweite zu den Aufstiegsplätzen. 

Schlimmer hätte es am spielfreien Wochenende für die Miezen eigentlich gar nicht kommen können, nicht selber eingegriffen und dennoch ist der Rückstand auf das rettende Ufer erneut gewachsen. Nach Werder Bremens sensationellen 36:28-Heimsieg gegen Ligaprimus Neckarsulm sind es nun wieder neun Punkte. Zur Erinnerung: Anfang Januar schlugen die Miezen bei Cristina Cabezas Rückkehr als Trainerin jene Bremer mit 37:25.“Natürlich tut so ein Ergebnis weh“, sagt die Spanierin, ergänzt aber im selben Atemzug: „Wir müssen unsere Spiele gewinnen, am besten alle acht und dann werden wir sehen, ob und wofür das am Ende reicht.

Mit dem HC Rödertal empfangen die Moselanerinnen nach vier Auswärtsspielen in Folge eine der Überraschungsmannschaften der Spielzeit, denn kaum einer hatte die Sächsinnen wohl so weit oben erwartet. Als Vierter haben die „Bienen“ immer noch Sichtweite zum zweiten Aufstiegsplatz, liegen bei einer Partie weniger drei Zähler hinter dem TV Nellingen. Die Gäste vor den Toren Dresdens dürften hochmotiviert in der Arena auflaufen. Dabei sind ist die Mannschaft von Trainer Karsten Moos auswärts nicht unbedingt immer sattelfest, kassierte in der Fremde schon sechs Pleiten.

Für die Miezen gilt es am Samstag zu ungewohnter Anwurfzeit (15 Uhr) vor allem Jurgita Markeviciute in den Griff zu bekommen. Die litauische Spielmacherin ist Dreh-und Angelpunkt im Spiel der Bienen und mit einer fast 90-prozentigen Quote eiskalt vom Siebenmeterpunkt. „Ihre Kreise gilt es einzuengen“, weiß auch Cabeza, die Rödertal aber nicht nur auf die Litauerin beschränkt: „Sie haben eine sehr homogene Mannschaft, stehen nicht umsonst auf Platz vier. Wir müssen hinten und vorne konsequent agieren.“

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