Warum Lebensmittel Mathematik brauchen

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Bildquelle: Universität Trier

TRIER. Internationale Forscher aus Hochschule und Industrie kommen am 17. und 18. März zum Workshop „Mathematical Modeling, Simulation and Optimization in Food Industries“ an der Universität Trier zusammen. In englischsprachigen Vorträgen und Diskussionsrunden werden die rund 40 Teilnehmer erörtern, welche Lösungsansätze die Angewandte Mathematik für die Lebensmittelindustrie eröffnet. Als Plattform für den Dialog zwischen Wissenschaft und Anwendung werden gezielt Herausforderungen an bestehende sowie zukünftige mathematische Methoden identifiziert und gemeinsame Initiativen sondiert.

Veranstalter sind das Komitee für Mathematische Modellierung, Simulation und Optimierung (KoMSO) und der Fachbereich Mathematik an der Universität Trier mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

„Die industrielle Produktion und Lagerung von Lebensmitteln stellt auf vielfältigste Weise immer neue Anforderungen an die Wissenschaft“, betont Volker Schulz, Professor für Mathematik an der Universität Trier. Zur Verbesserung der Vorgänge in der Lebensmittelindustrie können oft Methoden mathematischer Modellierung, Simulation und Optimierung, kurz MSO genannt, effektiv eingesetzt werden. „Sie kommen beispielsweise bei der Erforschung von Wachstum und mikrobieller Aktivität, in der Lebensmittelverarbeitung mit aromatischen Facetten oder Logistik und Vertrieb zur Anwendung“, erläutert Professor Schulz. Anhand von Praxisbeispielen diskutieren die Teilnehmer damit zusammenhängende mathematische Herausforderungen und entwickeln gemeinsam Lösungsansätze.

Das Komitee für Mathematische Modellierung, Simulation und Optimierung (KoMSO) setzt sich als nationale Strategiekommission dafür ein, mathematische MSO als neues Technologiefeld in Industrie und Wissenschaft zu verankern und ihre Wahrnehmung als Motor für Innovationen in der Öffentlichkeit zu fördern.

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