„Online Wunschzettel“ des DRK macht zweckgebundenes Spenden möglich

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Bildquelle: Alexandra H. / pixelio.de

TRIER. Viele Menschen würden gerne etwas spenden, sind sich aber unsicher, ob diese auch wirklich bei den Bedürftigen ankommen und verwendet werden. Um Bedarfs- und zweckgemäßes Spenden zu ermöglichen, hat das Deutsche Rote Kreuz Trier-Saarburg nun einen „Online-Wunschzettel“ erstellt, wo Spender direkt die benötigten Dinge auswählen und bestellen können.

Die Jägerkaserne in Trier-Euren, welche vom Deutschen Roten Kreuz und dem Caritasverband Trier betrieben wird, beherbergt zur Zeit etwa 110 Flüchtlinge. Neben der vom DRK geleiteten Kinderbetreuung im Burgunderviertel, der Sanitätsstation und der Kinderbetreuung in der AfA Hermeskeil, gibt es auch in der Jägerkaserne eine Kinderbetreuung die von zwei Erziehern geleitet wird.

Auf der Suche nach wirklich dringend benötigten Sachspenden, gerade für die vielen zu betreuenden Kinder, hat das Rote Kreuz Hermeskeil und Trier eine Wunschliste bei dem Onlineversandhändler Amazon erstellt.

So einfach funktioniert es:

Der Spender sucht sich ein Produkt aus, kauft und bezahlt das gewünschte Produkt und dieses wird von Amazon direkt an die gewünschte Stelle geschickt.

HIER der Link zur Wunschliste.

2 KOMMENTARE

  1. Es ist schon erschreckend, dass nun „Bestelllisten“ für Sach-und Spielzeugspenden hiilfebedürftiger Flüchtlinge/Flüchtlingskinder erstellt werden, mit denen keineswegs nur die Verkäufer und das Unternehmen AMAZON auch noch gutes Geld verdient, das besser unmittelbar der Flüchtlingshilfe zugute kommen muss !

    Viele hunderttausend € wertvolles Spielzeug und ungeahnte, andere Sachspenden (nicht selten noch neu oder kaum gebraucht) liegt/en „verborgen“ oder nur auch mal „übersehen“ in Wohnungen, Dach-und Kellerräumen. Ein richtiger Aufruf an geeigneter Stelle (also presse-u. medienwirksam) und auf lokaler Ebene („Infotafeln“ in Großmärkten, großen und kleinen Unternehmen) bringt ungeahnten Erfolg. Und keiner verdient etwas daran – weil kostenlos !! und ehrlicher als noch den ohnehin in Sachen Flüchtlingen schon gut verdienenden Handel zu unterstützen. Die Flüchtlinge haben es verdient, alles Menschenmögliche zu tun; möglichst jedoch ohne Profit ! für Unbeteiligte.

  2. Liebes DRK,
    Sie werden sicher verstehen, das ich als lokaler Einzelhändler, das DRK ab sofort in keinerlei Weise mehr unterstützen werden – ich werde auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis dafür werben, dass das DRK keine Spenden oder Geldbeträge von unserer Seite her bekommt. Dieses Verhalten des DRK zeugt von eine Ignoranz und Arroganz sondergleichen. Natürlich wird es heißen „Wir haben es ja gut gemeint“ Es war und ist trotzdem ein Schlag in`s Gesicht aller lokalen Händler, die sicher gerne geholfen hätten, wenn man sie denn gefragt hätte

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