Toter Hund in Trier-Quint erregt Gemüter

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Bildquelle: Facebook/privat

TRIER. Ein toter Hund im Weiher Kaiserhammer in Trier-Quint erregt die Gemüter in den sozialen Netzwerken. Seit gut zwei Wochen soll der Hund nun schon im Weiher gelegen haben, mit Tüte auf dem Kopf und Ketten um den Hals, bevor er nun endlich geborgen wurde.

Die Fragen, sie in den sozialen Netzwerken gestellt werden: Wurde der Hund nach seinem Tod entsorgt oder im Weiher ertränkt?  Warum lag der Hund so lange im Weiher?

Laut Aussage der Polizei kommen beide Varianten in Frage. Zusammen mit dem Veterinärsamt wird nun das weitere Vorgehen geprüft. Eine Obduktion des Hundes gestaltet sich jedoch als schwierig, da der Kadaver aufgeschwemmt ist.

Sollte der Hund im Weiher entsorgt wurden sein, wird diese Tat lediglich mit einem Bußgeld geahndet. Bei einer Tötung handelt es sich um eine Straftat.

Wer kann Hinweise geben? Hat jemand in den letzten Tagen etwas Verdächtiges gesehen? Hinweise nimmt die Polizei in Schweich entgegen. (Tel.: 06502/91570).

Sobald wir weitere Informationen haben, werden wir euch informieren.

 

15 KOMMENTARE

  1. Ich war dort heute Nachmittag mit meinem Hund unterwegs , unglaublich so etwas , ein totes Tier hätte man auch dort im Wald vergraben können, ein lebendes Tier ertränken , warum ? Rache gegenüber dem Besitzer ?
    Wenn man ein Tier abgeben will kann man das auch im Tierheim tun oder zumindest dort am Tor anbinden .

    Wie grausam doch Menschen sein können.

  2. Es ist abartig wie grausam manche Menschen sind die haben doch kein Gewissen können diese morgens noch in den Spiegel sehn es gibt doch in Ehrangerstrasse eine tierpflegestadion kann man da nicht das Tier in Pflege geben anstatt es weg zu werfen wie dreck auf einer Deponie grausam herzlos ich finde dafür keine Worte mehr ich bin mir sicher das dieser Mensch der sowas tut jeden Tag ohne daran zu denken was er getan hat lacht und noch glücklich ist aber das arme Tier jetzt wie wie Müll entsorgt wurde mein Gott ich hoffe du bekommst deine Strafe da sollte es härtere Strafen geben für Tier Quäler

  3. Das ist echt unfassbar… Auf so vielen Ebenen! Wer macht so etwas? Jeder, der sein Haustier liebt, bestattet es angemessen, wenn es verstorben ist.
    Ich hoffe, ich erlebe noch den Tag, an dem diese Tiere auch als Lebewesen, anstatt nur als „Sache“ betrachtet und entsprechende Verbrechen auch demnach bestraft werden!

  4. Meine Frage ist , warum muss das Tier so lange im Wasser liegen bis das es geborgen wird? Bleibt ein Mensch auch so lange im Wasser?? Es ist ein Lebewesen. Und der jenige, der das Tier dort „entsorgt“ oder ertränkt hat soll der Blitz treffen.

  5. Viele Mörder haben bei Tieren angefangen: als Kinder quälten sie Insekten. Als das nicht mehr reichte, waren Hunde und Katzen dran. Bald reicht auch das nicht mehr und irgendwann quält und tötet man Menschen und Kinder.

    Ich vermisse auch einen Besucherkater in der Quinter Straße. Nachbarn haben die Tage zu mir rüber gestippelt: „Deine Katze existiert nicht mehr. Sieh das als deine Strafe an, du dumme Sau.“

    Vielleicht gibt es eine Verbindung zwischen dem Katerchen, dem Weiher-Hund und den pfalzeler Giftködern.

    • Haben Sie das schon der Polizei gemeldet? Die dürfte das bestimmt interessieren. Aber allein so eine Aussage – das sollte sich bei mir keiner wagen! Unfassbar, was für widerliche Menschen es gibt…

      • Pardon Herr Merlin,

        sind Sie ein sogenanntes U-Boot?

        1. Wenn sich diese Täter mit dem Prädikat „widerlich“ verliehen sehen, dann fühlen sich selbige damit bloß in Ihrer Rolle als Bestrafer-Autorität bestätigt.

        2. „Man muss sofort die Polizei rufen“ ist mir ne Nummer zu Alt-Trierisch. Meine Schilderungen der Nachbarsäußerungen sind in juristischer Hinsicht zunächst nur eine Meinung, wenn ich bis jetzt weder Beweise noch Zeugen vorgebracht habe. Somit kann ich ohnedies genauso wenig die Strafverfolgungsbehörden einschalten wie ich ausschließen kann, dass es sich bei einem der Nachbarn vielleicht um jemanden bei der Hundestaffel handelt, der Katzen als nutzlos ansieht.

        Ich weiß nicht, wem Ihre Bemessungen Trost spenden könnten.

        • Da beißt sich einfach gerade mein Gerechtigkeitsempfinden mit der Realität, dass man auf offiziellem Wege nichts ohne entsprechenden Beweis ausrichten kann. Aber auf der anderen Seite kann es ja durchaus sein, dass noch weitere Menschen in der Nähe betroffen sind und man gemeinsam Licht in ein bisheriges Dunkel bringen könnte. Deshalb die Anmerkung mit der Polizei. Eine Anzeige kann man auf der Basis natürlich nicht erstellen, aber vielleicht sind denen weitere Fälle bekannt, womit das ein Hinweis sein könnte…
          Aber zu Punkt 1: Wenn man stolz darauf ist, als menschlicher Abschaum bezeichnet zu werden, kann man diese Armseligkeit auf Beinen auch nicht verbal treffen. War auch nicht so gedacht, sondern lediglich eine harmlose Aussprache meiner Verachtung solcher Leute

  6. Und während ihr euch hier aufregt beisst ihr genüsslich in euer Billigfleisch und morgen abend gibts einen Döner weil der so lecker schmeckt. Guten Appetit

    • Nein, kann man nicht. Es gab nämlich einen Abschiedsbrief des Tieres.
      Darin beschreibt es ausführlich sein Marthyrium unter der erdrückenden Tierliebe eines Tierfreundes und seines Frauchens. Beiden hatten sich seit Jahren nichts mehr zu sagen. Nicht nur das. Sie waren sich eigentlich gegenseitig überdrüssig, manchmal sogar verhasst. Die Kinder waren aus dem Haus. Man war auch sehr enttäuscht von den eigenen Kindern. Sie waren nicht so geraten, wie man es erwartet hatte. Sie hatten die Hoffnungen der Eltern nicht erfüllt, Kontakt zu ihnen gab es kaum noch und wenn, dann kam es auch immer schnell zu Streitereien. Oder man verbrachte die wenigen Treffen miteinander vor dem Fernseher, um etwaigen Konflikten aus dem WEge zu gehen. Auch zu anderen Menschen war der Kontakt schwierig geworden. Es gab eigentlich keinen und das Wenige beschränkte sich auf den Austausch von Belanglosigkeiten. Im Grunde mochte man keine Menschen. Denn die waren nicht so, wie sie hätten sein müssen. Andere Menschen waren schwierig. Man verstand nicht, wieso andere Menschen nicht so waren, wie sie selbst, sondern andere Bedürfnisse, andere Ansichten und andere Interessen hatten. Und vor allem, man konnte das nicht akzeptieren und damit umgehen.
      Um doch noch ein wenig Sinn ins Leben zu bringen, musste ein Hund her. Endlich hatte man wieder jemanden, um den man sich kümmern konnte und der alles mit nie endender Dankbarkeit aufnahm. Der Hund freute sich immer, wenn Herrchen oder Frauchen nach Hause kam, was man von Herrchen oder Frauchen gegenseitig nicht behaupten konnte. Und alles, was der Hund gab, war echt: echte Freude, echte Anteilnahme, echte Aufmerksamkeit. Dafür bekam er Zückerchen und Leckerli, durfte zwischen Frauchen und Herrchen schlafen, wurde geküsst (was die beiden miteinander nicht mehr machten), wurde gekämmt, gebürstet, schön gemacht für den Ausgang (Schleifchen ins Haar, Schuhchen an die Pfötchen, Mäntelchen gegen Regen und Kälte. Manchmal auch Spazierfahrt im Hundewägelchen ). Endlich fand man auch wieder Anschluss bei anderen Menschen, Hundebesitzern wie sie selbst. Es gab wieder etwas, worüber man mit denen dann reden konnte: das Lieblingsfutter , der letzte Besuch beim Tierarzt, die Vorzüge und Eigenarten des kleinen Rackers, der letzte Stuhlgang des Lieblings usw.
      Es hätte eigentlich ein wunderbares Leben sein können, wenn er kein Hund gewesen wäre. Aber so kam er sich lächerlich vor in seinem Nappamäntelchen, unter dem ihm viel zu warm war und das ihn beim Herumtoben mit anderen Hunden störte. Toben war ohnehin nicht gerne gesehen. Herrchen und Frauchen sahen es nicht gerne, wenn andere Hunde wichtiger waren als sie. Herrchen ging immer dazwischen, wenn er sich mit anderen Hunden balgte. Frauchen wollte nicht, dass er sich schmutzig machte. So bliebt er dann immer häufiger an der Leine. Der einzige Kontakt war ein Schnuppern an der Nase von anderen Hunden. Frauchen und Herrchen mochten es auch nicht, wenn er sich mit anderen Hunden gegenseitig zwischen den Beinen schnupperte und leckte. Das fanden sie eklig und so sexuell. So wurde sein Leben immer trister. ER selbst wurde immer fetter. Immer tiefer rutschte er in eine Identitätskrise. War er nun Hund oder war er Mensch? Er wusste es bald selbst nicht mehr. Die anschließende Depression konnte auch der Hundepsychologe nicht heilen. Er verlor immer mehr die Lust am Leben, lag nur noch faul herum, fraß immer mehr, wurde immer fetter und behäbiger.
      Vermutlich hat er in einem letzten Kraftakt seinem Leben selbst ein Ende gemacht. Sein Freitod ist ein Vorwurf gegen die Tierfreunde, die Tiere nicht Tiere sein lassen können.

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