300.000 Euro für Jugendkunstschulen im Land

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Bildquelle: Hanns-Wilhelm Grobe

MAINZ. Mit 300.000 Euro fördert die Landesregierung 2016 den Auf- und Ausbau der Jugendkunstschulen. Kulturministerin Vera Reiß betonte die wichtige Rolle der Jugendkunstschulen bei der Vermittlung kultureller Bildungsinhalte. Jährlich werden im Rahmen des Landesprogramms mehr als 30 Standorte gefördert.

„In unseren Jugendkunstschulen kommen viele junge Menschen erstmals mit den Künsten in Berührung. Hier lernen Kinder und Jugendliche, Themen, die sie umtreiben, mit den Mitteln von Kunst und Kultur zu beschreiben. Sie dürfen kreativ auf ihre Lebenswirklichkeit, von der auch wir so mehr erfahren, reagieren“, so Vera Reiß und weiter: „Mit der Förderung von Jugendkunstschulen wollen wir jungen Menschen ein sinnvolles Freizeitangebot bereit stellen und einen altersgemäßen Zugang zur Kultur eröffnen.“

Lob für das 2008 von der Landesregierung ins Leben gerufene Landesprogramm zur Unterstützung der Jugendkunstschulen kommt vom Bundesverband der Jugendkunstschulen (bjke): „In so kurzer Zeit ein nach Breite, Tiefe und Vielfalt profiliertes Jugendkunstschulnetzwerk landesweit zu spannen, ist eine beachtliche und auch bundesweit beachtete Leistung“, so der bjke-Vorsitzende Peter Kamp. Nach dem Aufbau seien nun die Verstetigung und die Qualitätssicherung kultureller Bildungsvielfalt im Jugendkunstschulland Rheinland-Pfalz von entscheidender Bedeutung.

In den Jugendkunstschulen sollen für Kinder und Jugendliche in den Sparten Bildende Kunst und/oder Moderne Medien angeboten werden, zusätzliche Angebote sind möglich und auch üblich. Dabei nutzt das Land vorhandene Einrichtungen und Trägerstrukturen und setzt auf entsprechende Initiativen und Gegebenheiten vor Ort.
Um eine Förderung bewerben konnten sich Einrichtungen in kommunaler Trägerschaft ebenso wie haupt- und ehrenamtlich geführte Vereine oder private „Kunstschulen“. Eine Fachjury hatte diejenigen Kunstschulen ausgesucht, die in diesem Jahr gefördert werden. Besonders wichtig sei hierbei, dass nicht nur die Oberzentren und bereits etablierte Einrichtungen unterstützt würden, sondern auch junge, kleinere Einrichtungen und solche, die Angebote für junge Menschen insbesondere im ländlichen Raum machen, sagt die Kulturministerin.
„Das Programm hat seine Zielsetzung, das kulturpädagogische Angebot landesweit auszubauen und hierfür interessierte Einrichtungen zu unterstützen, vollends erfüllt“, unterstreicht Vera Reiß und dankt dem Kulturbüro Rheinland-Pfalz der LAG Soziokultur & Kulturpädagogik, das im Auftrag des Landes das Jugendkunstschulprogramm organisatorisch betreut.

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