Miezen peilen in Mainz zweiten Derbysieg an

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Bildquelle: DJK/MJC Trier

TRIER.Nach dem 31:25-Derbysieg stehen die Trierer Bundesliga-Handballerinnen am kommenden Samstag (19.30 Uhr) vor dem nächsten Derby und peilen wie auch gegen die Vulkan-Ladies einen Sieg an. Nur dann dürfen die Spielerinnen um Trainerin Cristina Cabeza weiter vom Klassenerhalt träumen. Die Spanierin fordert die gleiche Linie wie vor einer Woche in Koblenz, Selbstvertrauen und Stimmung seien gut. In Mainz erwartet Cabeza ein Kampfspiel.

Die Hoffnung stirbt zuletzt und so fahren die Trierer Bundesliga-Handballerinnen mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen zum zweiten Derby innerhalb von sechs Tagen. „Mainz hat lediglich einen Punkt mehr und wir fahren dorthin, um zu gewinnen“, gibt Trainerin Cristina Cabeza die Richtung vor. Gegen Mainz-Bretzenheim – seines Zeichens Vorletzter – zählt für die Miezen nur ein Sieg, soll der Klassenerhalt doch noch geschafft werden. Schwer wird es so oder so, bei einem vermeintlichen Punktverlust dürfte die Messe wohl aber gelesen sein, angesichts von neun Zählern Rückstand bei nur noch neun Partien.

Und dennoch ist der Optimismus groß, nach der überzeugenden Vorstellung gegen Koblenz (31:25) ist das Selbstvertrauen gewachsen und diese Stimmung wollen die Miezen auch am Samstag (19.30 Uhr) nach Mainz transportieren. Für den kommenden Gegner aus Mainz gilt ähnliches wie für die Moselanerinnen und so dürfte die Zuschauer ein echtes Kampfspiel erwarten. „Im Abstiegskampf gibt es keinen Schönheitspreis zu gewinnen, was zählt sind zwei Punkte“, sagt Cabeza, die in der Karnevalshochburg „die gleiche Linie aus der Vorwoche fordert – leidenschaftlich, kämpferisch gepaart mit der notwendigen Ruhe.“

Der Aufsteiger aus Mainz konnte im Jahr 2016 erst zwei Saisonsiege einfahren, hat sich in den Augen ihres Trainers Steffen Piffkowksi – der den Verein am Ende der Spielzeit verlassen wird – aber im Haifischbecken Bundesliga trotz des vorletzten Tabellenplatzes behauptet. Und damit liegt er nicht falsche, denn die Ergebnisse der jungen Truppe (Durchschnittsalter 22,6) können sich für einen Liganeuling sehen lassen.

Dennoch zählt auch für die „Ischn“ am Samstag nur ein Sieg, ansonsten dürfte der Klassenerhalt in weiter Ferne rücken. Cabeza schätzt die Mainzer als „kampfstarke Mannschaft ein, die keinen Ball verloren gibt.“ Und genau dort gilt es dagegen zu halten, „hellwach von Beginn an“, damit die vage Hoffnung auf den Klassenerhalt weiter bestehen bleibt.

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