CDU Trier: Ja zum Exhaus

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Foto: Exzellenzhaus e.V. Trier

Bildquelle: Exzellenzhaus e.V. Trier

TRIER. In einer Pressemitteilung bezieht die CDU-Stadtfraktion Stellung zur Sanierung des Trierer ExHauses.

Die Stellungnahme im Wortlaut:

„Nach der öffentlichen Bekanntmachung von Brandschutzmängeln im Jugend- und Kulturzentrum Exzellenzhaus im letzten Jahr, mussten Veranstaltungen und Konzerte mit reduzierter Besucherzahl
stattfinden oder gar verlegt werden. Glücklicherweise hat die dezernatsübergreifende Taskforce, die unser Baudezernent Andreas Ludwig (CDU) mit der Sozialdezernentin Angelika Birk (Bündnis 90/Die Grünen) ins Leben gerufen hat, bei einem weiteren Problemfall, der maroden Sommerbühne, schnell reagieren können und eine mobile Bühne angemietet. So konnte die Exhaus-Saison 2015 gesichert werden. Wir sind dankbar für diese schnellen sowie unkomplizierten Lösungen und das damit verbundene richtige Zeichen, diesen Hort für freie Jugendkultur im Trierer Norden nicht im Regen stehen zu lassen, so der CDU Fraktionsvorsitzende Udo Köhler und der jugendpolitische Sprecher Philipp Bett.

Die Behebung der Mängel im Brandschutz sowie der Barrierefreiheit des städtischen Gebäudes wurden nun seit längerem untersucht, damit keine faulen Kompromisse bei Sicherheit sowie
Zukunftsfähigkeit des Exhauses gemacht werden. Diese Ergebnisse liegen nun in der Vorlage „Baubeschluss zur Sicherstellung des Betriebs des Jugendzentrums Exzellenzhaus durch brandschutztechnische Ertüchtigung, Schaffung der Barrierefreiheit und Durchführung dringend notwendiger Sanierungsarbeiten“ vor. Nun wird in den zuständigen Ausschüsse beraten. Abschließend entscheidet der Stadtrat am 15. März. Es werden keine einfachen Beratungen, da durch den hohen Sanierungsstau im Exhaus eine hohe Investition erforderlich ist.

Zudem konnten wir in der Stadtratssitzung vom Oktober zur Vorlage 394/2015, Anmeldung von Maßnahmen zur Förderung aus dem Investitionsstock des Landes, die Maßnahme „grundlegende Sanierung des Jugendzentrums Exhaus“ neu für das Förderverfahren 2016 einstellen. Wie hier vom Land verfahren wird, ist noch offen. Wir hoffen auf eine positive Entscheidung, damit Trier eine bis zu 60 %ige Förderung erhält und nicht alleine die hohen Kosten tragen muss, so Udo Köhler und Philipp Bett.

Nichtdestotrotz wird die CDU Stadtratsfraktion auch zukünftig die Situation des Exhauses im Blick haben und scheut sich auch nicht der Verantwortung. Trotz klammer Kassen werden wir auch weiterhin in die mannigfaltige Jugendkulturstadt Trier investieren, bekräftigen der CDU Fraktionsvorsitzende Udo Köhler und der jugendpolitische Sprecher Philipp Bett abschließend.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Köhler, CDU-Stadtratsfraktion „

5 KOMMENTARE

  1. Trotz klammer Kassen werden wir auch weiterhin in die mannigfaltige Jugendkulturstadt Trier investieren, …

    Wie ja jetzt beschlossen wurde wird investiert und zwar wieder zig Millionen in eine Sache die nie und nimmer einen wirtschaftlichen Erfolg haben wird das solche Summen wieder raus und rein kommen. Die Kassen sind leer, die Stadt hochverschuldet bis zum nimmerleinstag, aber nein, man hat es ja.
    Es ist einfach nicht mehr zu verstehen wie man immer wieder Gelder in Projekte steckt die sich nie rechnen werden. Versteh wer will, ich nicht. Tür zu, Schlüssel weggeworfen und fertig. Ist so eine Sache wichtig, NEIN.

    Wichtig wäre z.B. der Feuerwehrneubau der auch wirklich jedem Bürger zu gute kommt und nötig ist, aber nein, aber nein, da geht überhaupt nichts, da wird rumgealbert und getuddelt bis zum was weiß ich, wird wohl in den nächsten 1000 Jahren nichts werden.
    Erstmal die Gelder in solche allerwichtigsten Sachen gesteckt und wenn dann noch was übrig sein sollte, aber woher, man hat ja sowieso nichts, dann kann man auch wie jetzt was in so ein Projekt stecken.

    • Sie haben Recht. Nur den Feuerwehr- Neubau brauchen wir so schnell gar nicht. Warum : Weil unsere Feuerwehr bald keine Autos mehr hat die sie da reinstellen kann. Die Feuerwehr hat ihren Bedarf angemeldet. Bis Ende diesen Jahres müssten ca. 20 neue Feuerwehrautos gekauft werden. Es sind aber erst 5 vim Stadtrat genehmigt. Und ein Feuerwehrauto hat nach der Auftragsvergabe eine Lieferzeit von 1-1,5 Jahren !

    • So viel an Freizeitmöglichkeiten gibt es aber inzwischen gar nicht mehr. Von Party-Angeboten am Wochenende einmal abgesehen… Das ExHaus bietet viel und wenn sie ihre Planung der Räumlichkeiten mal etwas ordentlicher und zuverlässiger durchführen würden, wäre es auch für Veranstalter noch einmal mehr ein Anreiz, die Angebote zu nutzen.
      Im Endeffekt kommt es also vielen Gruppen zugute. Sei es Kindern/Jugendlichen in der Betreuung, als auch Konzertveranstaltern und Veranstaltern von privaten Feiern.

  2. Es gibt halt auch Leute und vor allem Jugendliche, die mal was anderes erleben wollen als in einer Viezlaube zu versumpfen und rheinische Witze zu reissen, was ja manche auch für Kultur halten. Wenn man sieht für welchen Schwachsinn das Geld in Trier sonst zum Fenster rausgeworfen wird kann man schon auch mal was dafür tun, dass einer der wenigen kulturellen Anziehungspunkte erhalten bleibt.

  3. Gegen eine Investition in Jugendhilfe , Elternberatung etc. kann niemand ernsthaft sein. Meines Erachtens schlägt dieser Teil aber höchstens mit 33% der Kosten zu Buche. Der Rest geht in die Modernisierung der Veranstaltungsräume! Hier sollte schon die Frage erlaubt sein, wieso die Stadt hier in den eindeutig wirtschaftlichen Bereich dieser Einrichtung investiert,und somit eine Konkurrenz für die Privatwirtschaftlichen Unternehmen unterstützt, möglicherweise diese sogar ruiniert! Denn wenn es zur Jugendkultur gehörende Veranstaltungen wären, dann wären es sicherlich keine Techno oder House oder….. Partys, die um 23 Uhr beginnen und bis in die frühen Morgenstunden gehen. Denn Jugendliche ( Jugendkulturzentrum) dürfen nur bis 24 Uhr bei solchen Parties anwesend sein. M.E. handelt es sich hier um einen riesigen Etikettenschwindel zu Lasten des Steuerzahlers!!!!!

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