Sprechen und Stimme in der Kriminalwissenschaft

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Bildquelle: Wikipedia

TRIER. Am Dienstag und Mittwoch dieser Woche ist das Fach Phonetik an der Universität Trier Gastgeber eines Experten-Workshops zur forensischen Sprecher-Erkennung. Dabei geht es um die kriminalwissenschaftliche Untersuchung aller Fragen, die mit dem Thema „Stimme“ und „Sprechen“ zu tun haben. 

Teilnehmer sind ausschließlich Wissenschaftler aus dem In- und Ausland, die im Hauptberuf solche Gutachten erstellen. Sie kommen von diversen Behörden, unter anderem dem Bundeskriminalamt und den Landeskriminal-ämtern Berlin und Brandenburg, aber auch vom universitären Maastricht Forensic Institute.

Themen des Expertentreffens sind die praktische Fallarbeit und Fragen der Qualitätssicherung. So werden grundsätzliche Fragestellungen anhand kon-kreter, von den Teilnehmern eingebrachter Fallbeispiele behandelt, gemeinsame Ringversuche durchgeführt und methodische Handreichungen für die Fallarbeit erstellt. All dies dient dem Ziel, in dieser kriminalwissenschaftlichen Disziplin ein Maximum an Vergleichbarkeit und Validität der Begut-achtung zu erreichen.

Das Fach Phonetik an der Universität Trier hat als einziges phonetisches Institut in Deutschland einen forensischen Schwerpunkt. Sowohl Prof. Dr. Angelika Braun als auch Dr. Herbert Masthoff blicken auf Jahrzehnte auch hauptamtlicher forensischer Tätigkeit zurück und haben das Arbeitsgebiet wiederholt im Rahmen des City Campus vorgestellt.

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