Der lange Weg zum Klassenerhalt beginnt

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Hintere Reihe von links: Marc Inhestern, Nicolas Hartmann, Deniz Siga, Lars Schäfer, Sebastian Ting, Pascal Meschak; Mittlere Reihe: Imad El-Arja, Karl-Heinz Kieren (Sportlicher Leiter), Marcel Ewertz, Ricardo Couto Pinto, Tim Hartmann, Timo Heinz, Michael Kohns, Gary Kolkes, Kader Touré, Daniel Bartsch, Daniel Schraps; Vorne: Meliani Saim, Gianluca Bohr, Daniel Ternes, Andreas Sicken, Daniel Braun, Fabian Helbig; Es fehlen: Trainer Paul Linz, Vorstand Christian Rauen, Geschäftsführer Thomas Kröffges, Ehrenpräsident Peter Rauen, Masseur Frank Messerig, Betreuer Berthold Volkmer, Spieler Christian Schroeder. Foto: FSV Salmrohr

SALMROHR. Mit dem 20. Spieltag beginnt die „Rückrunde“ in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Genauer gesagt die Restsaison mit noch 14 Spieltagen, in denen es für den FSV Salmrohr um nicht mehr und nicht weniger als den Klassenerhalt ging.

Die Aufholjagd des 16. der Tabelle (16 Punkte) beginnt beim Liga-Vierten VfR Borussia Neunkirchen, der doppelt so viele Zähler gesammelt hat. Die Partie, die ursprünglich im traditionsreichen Ellenfeld stattfinden sollte, wurde am Donnerstag verlegt – sie findet nun auf dem Kunstrasenplatz Wagwiesental (Samstag, 14. 30 Uhr) in Neunkirchen statt.

Die Verlegung könnte dem FSV sogar entgegen kommen, der wegen der frühen Dunkelheit seit dem Start in die Winterpause wegen fehlenden Flutlichts im Salmtalstadion immer nur auf dem vereinseigenen Kunstrasenplatz trainiert hat.

Die Frage, wo gegen wen gespielt wird, ist für Trainer Paul Linz zunächst einmal nachrangig. Er lässt sich auch nicht von den überwiegend unbefriedigenden Leistungen und Resultaten in der Vorbereitung beeinflussen und gibt auch keine Prognose ab, wie viele Punkte wohl erforderlich sein müssen, um sicher in der Liga zu bleiben.

„Ich fange doch nicht an zu schätzen, bringt doch sowieso nichts. Wir schauen auch nicht auf die Tabelle und beginnen mit Rechenexempeln. So abgedroschen es auch klingen mag: wir schauen immer nur auf die nächste Aufgabe. Wir haben noch 15 Spiele. Wenn wir auf eine ähnliche Ausbeute wie in den letzten 10 Spielen kommen, dann müssen wir nicht schätzen und rechnen.“

Dass der FSV-Coach der Vorbereitung auf die alles entscheidende Saisonphase keine übermäßige Bedeutung beimisst, basiert auf Erfahrungswerten: „Ich habe schon überragende Vorbereitungen erlebt und dann ein Spiel nach dem anderen verloren, als es ernst wurde. Es war aber auch schon umgekehrt. Wichtig ist, dass wir eingespielter sind, als zu Saisonbeginn. Jetzt gilt es, die in den Testspielen noch fehlenden zehn Prozent an Willen auf den Platz zu bringen.“

Dass die Aufgabe in Neunkirchen, wo Linz im Lauf seiner Trainerkarriere im Jahr 2011 tätig war („ich kenne aber dort niemanden mehr“), nicht leicht wird, ergibt sich allein schon aus dem Hinspiel (2:4) und der bisherigen Saisonleistung. „Eine spielstarke Mannschaft mit sehr guten Angreifern“, sagt Linz, lobt vor allem Markus Schmitt als Kopf der Offensive und die erfolgreichsten Torschützen Moussa Manuel Dansoko (10 Treffer) und Ruddy Mpassi (8).

Fast ungewohnt: der FSV reist mit nur kleinen Sorgen ins Saarland. Neben dem Langzeitverletzten Christian Schroeder, der behutsam aufgebaut wird gibt es nur drei „Problemfälle“. Marc Inhestern hat Schmerzen im Knie – er wird definitiv nicht spielen. Gian-Luca Bohr laboriert noch einer Muskelverletzung – Einsatz eher fraglich. Wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt ist Tim Hartmann, er wird wegen Trainingsrückstands nach einer hartnäckigen Grippe aber zunächst wohl auf der Bank Platz nehmen.

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