Vodafone modernisiert Mobilfunknetz – Trier profitiert besonders

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Bildquelle: pixabay / JESHOOTS

TRIER. Trier hat ein neues Mobilfunknetz erhalten und gehört damit zu den Städten in Rheinland-Pfalz, in denen Bürger, Unternehmen und Besucher von Vodafones Netzmodernisierungs- und Ausbauprogramm profitieren.

An allen Standorten Triers haben Vodafone-Techniker in den vergangenen Monaten Hard- und Software ausgetauscht und das Netz auf den neuesten Stand der Technik gebracht. So sollen Kunden mit der neuen Technik eine deutlich bessere Sprachanbindung beim Telefonieren, einen erweiterten Datenzugang und bis zu doppelt so hohes Surftempo bei der Nutzung von Internetdiensten mit Smartphones und Tablets erhalten.

In seine bundesweite Modernisierung investiert der Mobilfunkanbieter rund fünf Milliarden Euro. In Rheinland-Pfalz soll das Infrastrukturprogramm im Sommer 2016 abgeschlossen werden.

„Ab sofort stellen wir in Trier das modernste Mobilfunknetz bereit. Bürger, Unternehmen und Besucher surfen damit oft doppelt so schnell. Und sie telefonieren in der Stadt mit kristallklarer Sprachqualität. Dieser Ausbau ist Teil unserer milliardenschweren Offensive, mit der wir ein neues Netz über ganz Deutschland spannen“, so Vannessa Gillhaus, Regionalleiter Vertrieb Vodafone Deutschland. Sie betreut mit ihrem Team die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen und das Saarland.

In Trier hat das Düsseldorfer Unternehmen jede seiner UMTS-Basisstationen modernisiert und den HSPA+-Standard ausgebaut. Er ermöglicht Bandbreiten von bis zu 42,2 Megabit pro Sekunde. Ebenso hat der Mobilfunkanbieter die GSM-Standorte mit neuester Technik ausgestattet – für eine bessere Telefonie mit weniger Gesprächsabbrüchen. In Trier hat Vodafone zudem großflächig LTE installiert, das Netz der jüngsten und vierten Mobilfunkgeneration. In der Summe der Maßnahmen steigt die Sprachqualität deutlich, die Quote der erfolgreichen Verbindungsaufbauten wächst auf mehr als 98 Prozent.

Die Modernisierung ist grundlegend: Wo zuvor drei unterschiedliche Systeme für die jeweiligen Mobilfunkdienste GSM, UMTS und LTE im Einsatz waren, ist die Technik nun in einem Modul gebündelt. Mit seinem leistungsstarken Rechner verteilt es die Kapazität einer Basisstation auf die unterschiedlichen Funkstandards. Ein Nebeneffekt der Modernisierung: In der Folge rechnet Vodafone bundesweit mit einer Reduktion des Strombedarfs von 30 Prozent oder rund 9.000 kWh pro Jahr. Jeder modernisierter Standort reduziert durch die Optimierung seinen Energiebedarf im Vergleich um die Verbrauchsmenge zweier Familien.

Die umfassende Netzmodernisierung resultiert vor allem aus dem anhaltenden Smartphone-Boom und dem steigenden Datenbedarf. Das wöchentlich transportierte Datenvolumen liegt allein bei Vodafone bei 2,2 Milliarden Megabyte. Außerdem telefonieren über 32 Millionen Kunden täglich 750 Millionen Minuten im Vodafone Mobilfunknetz. Die Netzinfrastruktur muss dieser Entwicklung standhalten und für die Zukunft nachhaltig ausgebaut werden. „Um hier Schritt zu halten, unternehmen wir gewaltige Anstrengungen, damit die Lebensadern der digitalen Gesellschaft weiterhin zuverlässig zur Verfügung stehen“, betont Vanessa Gillhaus.

Dichtes Netz in Rheinland-Pfalz

In seiner Netzmodernisierung hat Vodafone in Rheinland Pfalz rund 70 Prozent der UMTS-Standorte aufgearbeitet. Der Abschluss der Modernisierung für die zweite und dritte Netzgeneration ist bis Mitte 2016 geplant. Obwohl Rheinland-Pfalz durch seine teils ländliche Struktur besonders hohe Anforderungen an den Mobilfunk richtet, sind rund drei Viertel der Einwohner bereits heute mit schneller mobiler Surftechnik wie UMTS/LTE versorgt. Die mobile Sprachversorgung ist in Rheinland-Pfalz nahezu flächendeckend, sie erreicht 99 Prozent der Einwohner. In den vergangen vier Jahren hat Vodafone hierzu rund 90 neue Standorte errichtet und das mobile Sprachnetz per GSM-Versorgung nahezu nahtlos verdichtet.

Punktuelle Einschränkungen gestatten nicht alle Ausbauvarianten. Im Umland von Zweibrücken und Pirmasens galt eine Schutzzone des französischen Militärs. Erst als diese entfiel, konnten für 43 LTE Zellen die LTE800 Sendeleistung deutlich erhöht werden. Im benachbarten Saarland gilt für zehn von 66 LTE800 Zellen eine Leistungsminderung, da diese Standorte grenznah sind. Hingegen genehmigten die Aufsichtsbehörden in Trier problemlos 60 LTE800 und 36 LTE2600 Zellen.

Ziel der aktuellen Netzmodernisierung ist landesweit für die Mobilfunknutzer des Düsseldorfer Anbieters eine Steigerung der Surfgeschwindigkeit um 40 Prozent und eine abermals bessere Sprachqualität.

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