Neues Therapiezimmer im Kreiskrankenhaus Saarburg – 10.000 Euro Spende

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Bildquelle: Gerhard Kaiser

SAARBURG. In einer freundlichen Atmosphäre wird man schneller gesund. Diese Erkenntnis lag der Gestaltung des neuen Therapiezimmers der onkologischen Ambulanz am Kreiskrankenhaus St. Franziskus Saarburg zu Grunde, das jetzt eröffnet wurde. Der Umbau war auch dank des Fördervereins möglich, der 10.000 Euro für die Einrichtung des Raums spendete. „Ich bin dem Förderverein sehr dankbar, dass er immer wieder zur Verbesserung der medizinischen Versorgung im Landkreis beiträgt“, würdigte Landrat Günther Schartz die Spende.

Patienten betreten die onkologische Ambulanz durch einen eigenen Eingang. Sie finden einen farblich gestalteten, hellen Raum vor mit grünen und türkisfarbenen Akzenten. Anstelle eines Krankenbetts gibt es eine bequeme und höhenverstellbare Liege. „Mit ansprechenden Bildern, einem besonders großen Fernsehbildschirm und einer modernen Nasszelle bieten wir unseren Patienten einen hotelähnlichen Aufenthaltskomfort“, so Pflegedirektor Harald Lehnertz.

Die onkologische Ambulanz ist Teil der Hauptabteilung Innere Medizin des Kreiskrankenhauses St. Franziskus Saarburg. Hier erhalten Tumorpatienten wohnortnah ihre ambulante Chemotherapie, aber auch eine ambulante Diagnostik ist möglich. „Gerade durch die onkologische Ambulanz können wir allen Patienten die zum Teil sehr kostenintensiven modernen, zielgerichteten Therapieverfahren zukommen lassen, wie die Behandlung mit Antikörpern“, erklärte der Ärztliche Direktor und Chefarzt der Inneren.

Ein eigenes Pflegeteam unter der Leitung des onkologischen Oberarztes Lucas Wehling (Foto) garantiert eine hochwertige medizinische Betreuung. Bereits seit mehreren Jahren ist Lucas Wehling im Rahmen seiner onkologischen Ambulanz für Tumorpatienten zuständig. Zugleich betreut er die onkologische Bettenstation. Gemeinsam mit dem Onkologen Dr. Stefan Burg, ist dadurch eine Betreuung der Patienten rund um die Uhr, wohnortnah und auf hohem fachlichen Niveau möglich. „Wir freuen uns, dass wir in einem so wichtigen Bereich wie der Onkologie zu einer besseren Aufenthaltsqualität der Patienten beitragen können“, sagte der Vorsitzende des Fördervereins, Dieter Schmitt.

Der Ausbau der onkologischen Ambulanz ist nach den Worten von Geschäftsführer Arist Hartjes ein Bestandteil der wohnortnahen Versorgung von Patienten in verschiedenen Fachbereichen und medizinischen Schwerpunkten. „Neben der hohen fachlichen Kompetenz, die durch die beiden Onkologen sichergestellt ist, steht die familiäre und persönliche Betreuung der Tumorpatienten und ihrer Angehörigen ganz im Vordergrund“, so Hartjes.

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