Serieneinbrecher festgenommen – Tatverdächtige mit gestohlenem Auto aus Prüm unterwegs

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Symbolbild.

Bildquelle: Polizei-Beratung

TRIER/SAARBRÜCKEN. Der Ermittlungsgruppe für Wohnungseinbruch des Landespolizeipräsidiums Saarbrücken (EG WE) gelang in enger Zusammenarbeit mit der beim Polizeipräsidium Trier eingerichteten Ermittlungsgruppe (EG) BandenWED am Dienstag, 16. Februar, die Festnahme von zwei Serieneinbrechern.

Die 23 und 21 Jahre alten Männer sollen einer international agierenden litauischen Bande angehören, der bundesweit mindestens 100 Wohnungseinbrüche zur Last gelegt werden. Aufgrund der Bundesländer übergreifenden Vernetzung polizeilicher Erkenntnisse und einer engen Kooperation kamen die Ermittler aus Saarbrücken und Trier den Tätern auf die Spur.

Die Tatausführung lief fast immer gleich ab: Zur Nachtzeit brachen die Täter geparkte Fahrzeuge auf und entwendeten daraus Haustürschlüssel oder Funkfernbedienungen für Garagentore. Diese nutzten sie anschließend, um in die zugehörigen Wohnhäuser zu gelangen. Oftmals schliefen die Bewohner nichtsahnend in ihren Betten, während die Einbrecher Schmuck und teure Elektrogeräte entwendeten. In einigen Fällen fanden die Täter in den Wohnräumen auch Fahrzeugschlüssel, die ihnen den Diebstahl hochwertiger Pkw ermöglichten.

Bei der bislang letzten Tat entwendeten Bandenmitglieder in der Nacht von Sonntag auf Montag, 14./15. Februar 2016, im rheinland-pfälzischen Prüm einen Mercedes der R-Klasse. Mit diesem Fahrzeug war der 21-jährige litauische Staatsangehörige unterwegs, als er in Saarbrücken von Beamten des LKA Mainz und des Landespolizeipräsidiums Saarbrücken festgenommen wurde. Sein ebenfalls festgenommener 23-jähriger Komplize steuerte einen grünen VW Sharan, dessen Halter als mutmaßlicher Kopf der Bande für die Planung und Durchführung der Taten verantwortlich sein soll.

Noch ist nicht klar, wie viele Taten der Bande bundesweit zuzuschreiben sind, für den Bereich des Polizeipräsidiums Trier dürften es mehr als 40 sein.
Die Ermittler in Saarbrücken gehen derzeit von einer Gesamtschadenshöhe von mindestens 350.000 Euro aus.

Gegenüber der Polizei räumte zumindest einer der Tatverdächtigen eine Vielzahl von Einbrüchen im gesamten Bundesgebiet ein. Die beiden Männer wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Saarbrücken einem Richter bei Amtsgesicht Saarbrücken vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehle wegen fortgesetzten, gewerbsmäßigen, schweren Bandendiebstahls. Hiernach wurden sie in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Die Ermittlungen, welche durch die EG BandenWED geführt werden, dauern an

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