Gymnasium Hermeskeil erneut bei „Jugend forscht“ erfolgreich

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Bio-Leistungskurs des Gymnasiums Hermeskeil besucht das HLA-Labor der Stefan-Morsch-Stiftung

Bildquelle: Stefan-Morsch-Stiftung

HERMESKEIL. Das Gymnasium Hermeskeil setzt seine erfolgreiche Jugend forscht-Tradition fort und konnte auch in diesem Jahr beim Regionalwettbewerb in Trier erneut unter Beweis stellen, dass es zu den Hochburgen für Mathematik und Informatik in der Region Trier gehört. Acht Schüler der „Jugend forscht“-AG (mit Schwerpunkt: Mathematik/Informatik) unter der Betreuung von Dr. Marc A. Bauch waren beim Wettbewerb „Jugend forscht / Schüler experimentieren“ erfolgreich. Sie erhielten zahlreiche Preise für ihre fünf Projekte: Fünf Fachpreise, darunter auch ein Regionalsieg, und zwei Schulpreise – so die bisherige Bilanz.

In der Sparte „Schüler experimentieren“ erhielt Yannik Pieroth einen ersten Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik und qualifizierte sich für den Landeswettbewerb. Pieroth beschäftigte sich mit möglichen Wegen auf Schachbrettern mit und ohne blockierten Feldern. Dabei fand er einen Zusammenhang zum Pascalschen Dreieck. Damit vertritt auch in diesem Jahr wieder ein Nachwuchswissenschaftler vom Gymnasium Hermeskeil die Region Trier im Fachgebiet Mathematik/Informatik beim Landeswettbewerb in Ingelheim. Der zweite Preis ging an Raphael Ritter, der sich mit dem mathematischen Streichen von Lattenzäunen beschäftigte. Er untersuchte das entstehende Muster bei vorgegebenen Regeln.

In der Sparte „Jugend forscht“ erhielt Marius Frohn den zweiten Platz und wurde damit bester der Region. Frohn beschäftigte sich mit der Berechnung von Seiten in Dreiecken und entdeckte dabei einen alternativen Beweis für den Kosinussatz. Ein dritter Preis ging an Julian Kiefer, Maximilian Weiland und Moritz Jung. Das Team untersuchte systematisch und mit einer größeren Datenmenge das Small-World-Problem am Beispiel von Zitationsgraphen. Sie gingen der Frage nach, wie transitiv Freundschaften sind, und untersuchten das Problem anhand des Zitationsverhaltens bei wissenschaftlichen Arbeiten.

Ein weiterer dritter Preis ging an Nicolas Beth und Max Reichrath. Sie verallgemeinerten Fibonacci-Folgen durch Veränderung der Startwerte und untersuchten die Folgen hinsichtlich Konvergenz.

Die Jury lobte die Selbstständigkeit der Hermeskeiler Schüler und das hohe wissenschaftliche Niveau, auf dem die Schüler sich mit der Materie über mehrere Monate hinweg auseinandersetzten, Algorithmen implementierten, Hypothesen aufstellten, diese durch Beweise verifizierten oder modifizierten und selbstständig Lösungen fanden. Die Vielfalt der Themen spricht für sich und zeigt sowohl die Bandbreite als auch das überragende Engagement von Schülern und Betreuungslehrer.

Die fünf Projekte der Hermeskeiler Schüler wurden von Mathematik- und Informatiklehrer Dr. Marc A. Bauch betreut. Bauch ist stolz, dass auch in diesem Jahr alle seine Schüler einen Preis bekamen und sich gegen eine starke Konkurrenz durchsetzen konnten. Mit fünf Arbeiten gehört das Gymnasium Hermeskeil auch in diesem Jahr wieder zu den engagiertesten Schulen in Rheinland-Pfalz. Für dieses Engagement erhielt das Gymnasium Hermeskeil erneut den Schulpreis der Berdelle-Hilge-Stiftung und den Schulpreis der Handwerkskammer Trier, die der stellvertretende Schulleiter vom Gymnasium Hermeskeil Uwe Sader in einer ansprechend gestalteten Feierstunde, zu der auch Vertreter des öffentlichen Lebens eingeladen waren, in der Aula der Hochschule Trier entgegennahm. Das Engagement der Schule bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb besteht seit sieben Jahren ohne Unterbrechung und ist mit seiner nachhaltigen Förderung mathematischer und in informatischer Talente ein hervorstechendes Profil der Schule.

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