Dreyer: „Gute Ideen brauchen Unterstützung“

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Malu Dreyer bei der Preisverleihung des Jugend-Engagement-Wettbewerbs RLP - Sich einmischen – was bewegen - an 30 Projekte in der Staatskanzlei

Bildquelle: Schäfer/ Staatskanzlei

MAINZ. „Wir wollen jungen Menschen die Möglichkeit geben, ihre Ideen in die Tat umsetzen. Deshalb habe ich gemeinsam mit der Bertelsmann-Stiftung den Jugend-Engagement-Wettbewerb ‚Sich einmischen – was bewegen‘ ins Leben gerufen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Preisverleihung an 30 Projekte in der Staatskanzlei.

Sehr beeindruckt zeigte sich die Ministerpräsidentin von der Kreativität und der Bandbreite der eingereichten Vorschläge. „Die Jugendlichen zeigen mit ihren Projektideen, dass man mit Engagement, Mut und etwas Unterstützung wirklich etwas bewegen kann“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Besonders gefreut habe sie sich darüber, dass dabei auch das wichtige Thema der Unterstützung und Integration von Flüchtlingen eine große Rolle gespielt habe. „Sich einzubringen und die Gesellschaft mitzugestalten ist eine Riesenchance! Das sind die klaren Botschaften des Wettbewerbes. Der Wettbewerb als Beteiligungsinstrument kann so nachhaltig die Partizipation von jungen Menschen an politischen Prozessen ermöglichen“, so Brigitte Mohn, Mitglied des Vorstandes der Bertelsmann Stiftung.

„Beim Jugendforum rlp, einem landesweiten Beteiligungsprojekt, hatten viele junge Menschen Vorschläge für die Zukunft unseres Landes entwickelt und diese als Jugendmanifest an die Landesregierung übergeben. Einen großen Teil dieser Ideen konnten wir aufgreifen“, so die Ministerpräsidentin. Viele Jugendliche hätten aber auch den Wunsch geäußert, selbst stärker aktiv zu werden und wünschten sich dafür Unterstützung. „Das ist genau die Intention des Jugend-Engagement-Wettbewerbs“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Bewerben konnten sich Jugendliche und junge Erwachsene, die ein gutes Projekt haben, das sie selbst initiieren und innerhalb eines Jahres umsetzen. „Um keine großen Hürden aufzubauen, haben wir ein sehr einfaches Bewerbungsverfahren gewählt. Die Projekte mussten sich lediglich auf Themen und Anliegen des Jugendforums beziehen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Die Jury, die die Preisträger ausgewählt habe, sei zu zwei Dritteln mit Jugendlichen besetzt gewesen. „Angesichts der tollen Resonanz haben wir uns dazu entschieden, den Jugend-Engagement-Wettbewerb in diesem Jahr zum dritten Mal auszuschreiben. Den Startschuss geben wir wieder vor den Sommerferien“, kündigte die Ministerpräsidentin an.

Die Verleihung der Preise mit 500 oder 1.000 Euro an insgesamt 30 Projekte erfolgte in vier regionalen Blöcken. Die Moderatorin Patricia Hölscher stellte im Gespräch mit den Jugendlichen die verschiedenen Projektideen vor.

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