Trier erhält Ankunftszentrum für Asylsuchende

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer

Bildquelle: Wikipedia

TRIER. In Trier planen das Land Rheinland-Pfalz und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ein neues Projekt zur schnelleren Bearbeitung von Asylanträgen. In der Dasbachstraße soll ein sogenanntes Ankunftszentrum für Asylsuchende entstehen. 

„Ich freue mich sehr über die gemeinsame Entscheidung von Land und BAMF zur Errichtung eines Ankunftszentrums als Modelleinrichtung in Trier. Für eine solche Einrichtung in Trier hat sich das Land von Anfang an stark gemacht, um eine Beschleunigung bei der Bearbeitung von Asylanträgen zu erreichen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Die Ministerpräsidentin betonte zudem, dass es keine Erhöhung der Unterkunftskapazität in Trier geben werde.

Das Land forciert weiterhin eine schnellere Bearbeitung der Asylverfahren. Daher wird das neue Ankunftszentrum zunächst als eine vorübergehende Zwischenlösung auf dem Petrisberg in einem dortigen Bürokomplex realisiert werden. Als dauerhafte Lösung ist in jedem Falle ein Neubau in der Dasbachstraße vorgesehen, so dass das Gebäude auf dem Petrisberg für andere Interessenten wieder freigegeben werden kann.

„Neben dem Ankunftszentrum in Trier wird es an zwei weiteren Orten in Rheinland-Pfalz Ankunftszentren geben“, betonte Integrationsministerin Irene Alt. Zusätzlich wird das BAMF noch zwei Außenstellen einrichten, um Asylverfahren abzuarbeiten. „Über die genaue Ausgestaltung wird das Land mit den Kommunen und dem BAMF in Kürze abschließend entscheiden“, so Ministerin Alt.

„Wir werden weiter die enge Zusammenarbeit mit BAMF-Chef Weise und seiner Behörde suchen. So führen wir beispielsweise seit Anfang des Jahres für das BAMF die Identitätsfeststellung durch und auch die Anlage der BAMF-Vorakte. Wir sind dabei das einzige Bundesland mit einer tagesaktuellen Registrierung. Es ist mir sehr wichtig zu wissen, wer sich in unserem Land aufhält“, so Ministerpräsidentin Dreyer abschließend.

4 KOMMENTARE

  1. Warum ? Nur weil da leere Büros von Telekom(Beamten ) jetzt mit Beamten des Bamf gefüllt werden . Ist doch gut das die Būros wieder vermietet sind. Leerstand kostet die Stadt ( der gehöert der Block zu ~ 50 % ) nur Geld

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