„Jedes Spiel ein Finale!“ – Miezen in Haunstetten zu Gast

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Bildquelle: DJK/MJC Trier

TRIER. Die Trierer Bundesliga-Handballerinnen müssen am Samstag (18 Uhr) beim Überraschungsteam der Liga TSV Haunstetten ran. Trainerin Cristina Cabeza erwartet ein intensives Spiel und erklärt jede Partie zum Finale im Kampf um den Klassenerhalt. Als Tabellenletzter sind die Moselstädterinnen zum Siegen verdammt. Die Gastgeberinnen kassierten zuletzt zwei Niederlagen.

Noch 12 Spieltage, noch 12 Partien haben die Miezen Zeit den Abstieg aus der 2. Handball-Bundesliga der Frauen zu verhindern. „Wir müssen uns nichts vormachen. Für uns ist jedes Spiel ein Finale“, erklärt Trainerin Cristina Cabeza und erwartet von ihrer Mannschaft am Samstag (18 Uhr) in Haunstetten eine Reaktion: „Wir haben gegen Beyeröhde schwach gespielt, die Fehler haben wir klar und deutlich angesprochen.“

Mit Haunstetten sind die Moselanerinnen beim Überraschungsteam der laufenden Saison zu Gast, denn nur die kühnsten Optimisten hatten daran geglaubt, dass der einzige bayerische Vertreter der Liga nach 18. Spieltagen auf Platz sechs der Tabelle steht. Dem Abstieg so schnell wie möglich entkommen, im zweiten schweren Jahr nach dem Aufstieg im Haifischbecken zweite Liga weiter mithalten: Unter dieses Voraussetzungen sind die Bayern in die Spielzeit gegangen. Nun gehört die Mannschaft um Routinier Annika Schmid (136 Treffer) zur Spitzengruppe der Liga, das Thema Klassenerhalt ist so gut wie sicher.

Zuletzt allerdings waren die Bayern alles andere als sattelfest, kassierten in den vergangenen sechs Begegnungen fünf Niederlagen, lediglich beim 26:23 in Kirchhof war man erfolgreich. Ein Negativlauf, den die Gastgeberinnen am Samstag beenden wollen, allerdings sind auch die Miezen zum Siegen verdammt. Cabeza erwartet in der Albert-Loderer-Halle in Augsburg eine intensive Partie: „Haunstetten spielt eine sehr offensive und aggressive Abwehr, wir müssen uns auf viele Zweikämpfe gefasst machen und große Anstrengungen vornehmen, um dieses Spiel zu gewinnen.“

Vor allem sind die Moselstädterinnen gefordert die Zahl der eigenen Fehler – vor allem in der Offensive – zu minimieren. Denn wie sagte Cabeza nach der 19:25-Heimniederlage gegen Beyeröhde: „Mit so einer Angriffsleistung können wir gegen keine Mannschaft bestehen.“ Und genau da setzte die Spanierin in der vergangenen Trainingswoche an, ließ ihre Damen immer wieder Zweikampfe sowie Würfe trainieren. Damit das erste Finale nicht das letzte bleibt.

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