Nach Schüssen auf Prümer Polizeirevier – Verfahren eingestellt

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Foto: Symbolfoto

TRIER/PRÜM. Die Staatsanwaltschaft Trier hat das Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung im Zusammenhang mit der in den Abendstunden des 5. November 2015 mutmaßlich erfolgten Abgabe eines Schusses auf ein beleuchtetes Fenster des Dienstgebäudes der Polizeiinspektion Prüm eingestellt. Ein Täter konnte nicht ermittelt werden.

Bereits aufgrund der Ergebnisse der am Tag nach der Tat durchgeführten makroskopischen Begutachtung der mutmaßlichen Einschussstelle an dem beschädigten Fenster des Dienstgebäudes konnte ausgeschlossen werden, dass die Beschädigung
durch einen Schuss mit einer Feuerwaffe versursacht wurde. Die genaue Ursache für die Beschädigung konnte jedoch auch im Rahmen der weiteren Begutachtung durch Sachverständige des Landeskriminalamtes nicht sicher geklärt werden.

Aufgrund des Beschädigungs- und Spurenbilds kommen mit einer Luftdruckwaffe oder mit einer Zwille verschossene Stahlkugeln als Ursache in Betracht, möglicherweise aber auch ein geworfener oder mit einer Zwille verschossener Stein. Der konkrete Schadensverlauf ließ sich nicht mehr rekonstruieren.

Hinweise auf den Verursacher der Beschädigung konnten im Rahmen der von der Kriminaldirektion Trier geführten Ermittlungen nicht gewonnen werden. Ein Zeugenaufruf blieb ebenso wie die Aussetzung einer Belohnung ohne Erfolg. Das Verfahren ist daher nunmehr eingestellt worden. Es kann jedoch jederzeit wieder aufgenommen werden, sollten sich weitere sachdienliche Hinweise ergeben.

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