Neues Bürgerbüro von Dreyer in der Nagelstraße eröffnet

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Bildquelle: Bürgerbüro Mau Dreyer

TRIER. Das Bürgerbüro von Malu Dreyer ist von der Saarstraße in die Nagelstraße 12, 54290 Trier, umgezogen. Die offizielle Eröffnungsfeier war so gut besucht, dass die Gäste auch draußen bei heißen Getränken unter einem Pavillon ins Gespräch kamen. Zu den Gästen zählten auch Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe, SPD-Generalsekretärin und Trierer Bundestagsabgeordnete Dr. Katarina Barley sowie das Stadtprinzenpaar.

„Seit ich Abgeordnete bin, ist mein Bürgerbüro für die Menschen unserer Stadt da. Es soll Anlauf- und Treffpunkt sein für alle, die sich politisch interessieren oder ein Anliegen haben. So können über das Büro jederzeit Probleme und Anregungen an mich herangetragen werden. Regelmäßig bin ich auch für Sprechstunden vor Ort. Gesprächstermine können hier einfach mit meinen Mitarbeiterinnen vereinbart werden“, so die Trierer Landtagsabgeordnete Malu Dreyer.

Weitere Themen waren die politischen Schwerpunkte der anstehenden Landtagswahl. Rheinland-Pfalz und Trier haben sich in den letzten Jahren enorm entwickelt, unterstrich Dreyer. Auch in den nächsten Jahren soll dieser Weg weiter beschritten und Trier und Rheinland-Pfalz fit für die Zukunft gemacht werden. Als Beispiele nannte die Landtagsabgeordnete die Unterstützung der Trierer Hochschulen mit 50 Millionen Euro, die von Bund und Land im Rahmen des Hochschulpakts III für Personal und Lehrräume bereitgestellt werden. Auch bei steigenden Studierendenzahlen bekenne sich die Landesregierung zu einer qualitativ hochwertigen Ausbildung junger Leute an den Universitäten. Die Rheinland-Pfälzerinnen und -Pfälzer können sich auch sicher sein, dass die Bildung mit der SPD gebührenfrei bleibe – von der Kita bis zur Hochschule. Der Meister-Bonus beseitige finanzielle Hemmnisse in der Ausbildung im Handwerk. Aber auch eine gute Versorgung älterer und kranker Menschen werde gewährleistet. Das neue Landesprogramm GemeindeschwesterPlus schließe eine Versorgungslücke für hochbetagte Menschen, die nicht pflegebedürftig sind. Der von der Landesregierung geplante Persönliche Pflegemanager werde Familien entlasten, wenn ein akuter Pflegefall eintritt und dann schnell die notwendige Pflege organisieren. Durch die Gründung der ersten Pflegekammer in Deutschland werde die Qualität der Pflege gestärkt. Gesundheit und Pflege bleiben damit Schwerpunkt der Arbeit der Landesregierung. Jeder könne in Trier und Rheinland-Pfalz sicher sein, eine gute Versorgung zu erhalten.

Zur AfD sagte Dreyer: „Die AfD spielt mit den Sorgen der Menschen und vertritt rückwärtsgewandte Politikansätze, wie die Ablehnung der Trierer AfD, die Kinderbetreuung für Unter-Drei-Jährige auszubauen. Teile dieser Partei haben sich in den letzten Monaten radikalisiert und schockieren mit rechtsradikalen Tönen, die Menschen anderer Herkunft, Religion oder sexueller Orientierung stigmatisieren, Minderheiten ausgrenzen oder lang erkämpfte bürgerliche Freiheiten beseitigen wollen. Ob es darum geht, Homosexuelle zählen zu lassen oder ob auf Flüchtlinge geschossen werden soll. Die AfD hat Angst vor allem, was anders ist und nicht in ihre Ideologie passt. Mit Angst und Ausgrenzung kann man aber kein Land regieren. Man muss sich Herausforderungen stellen, Verantwortung übernehmen und eine klare Politik für alle gestalten. Zusammenhalt bringt uns weiter, nicht Ausgrenzung und Diskriminierung.“

Ebenfalls sprach zur Eröffnung des neuen Büros Oberbürgermeisters Wolfram Leibe, der mit Blick auf Dreyers Leistungsbilanz der letzten Jahre feststellte: „Sie tut Trier gut!“, und die SPD-Generalsekretärin und Bundestagsabgeordnete Dr. Katarina Barley. Als besondere Gäste begrüßte Dreyer die Feuerwehrleute der Löschzüge Olewig und Kürenz, die zusammen mit dem ebenfalls eingeladenen Löschzug Irsch den Brand des Mix-Marktes in Kürenz im vergangen August gelöscht haben. Für ihren ehrenamtlichen Einsatz dankte die Abgeordnete den Feuerwehrleuten herzlich.

Bei Sekt und musikalischer Untermalung konnten die neuen Nachbarinnen und Nachbarn aus der Nagelstraße und interessierte Bürgerinnen und Bürger in ungezwungener Atmosphäre Gespräche führen und die neuen Räume besichtigen.

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