Erste Weintechnologen aus der Region stoßen auf ihren Erfolg an

0

Bildquelle: IHK Trier

TRIER. Mona Loch aus Schoden und Tobias Steffgen aus Trier haben sozusagen Pionierarbeit geleistet: Sie sind die Ersten, die eine duale Ausbildung zum Weintechnologen in der Region Trier abgeschlossen haben. Diesen Beruf gibt es erst seit 2013, er hat damals den Weinküfer abgelöst, um den gestiegenen technischen Anforderungen gerecht und für junge Menschen attraktiver zu werden. Das hat funktioniert, wie die gestiegenen Ausbildungszahlen zeigen – und eben die ersten Prüflinge der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier.

So ist Mona Loch zum Beispiel sehr glücklich mit dem neuen Berufsbild. Die 29-Jährige ist zwar in einem Winzerbetrieb aufgewachsen, wollte aber zunächst mit einer Ausbildung zur Energie-Elektronikerin einen ganz anderen Weg einschlagen. Die Wein-Leidenschaft ergriff sie nach einigen Jahren aber doch noch, und sie ließ sich bei Bernard-Massard Luxemburg zur Weintechnologin ausbilden.

Auch für Tobias Steffgen (26) war es eine berufliche Liebe auf den zweiten Blick, er ist ursprünglich gelernter Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, hat dann ein Studium begonnen und für die Weintechnologen-Ausbildung bei der Peter Herres GmbH abgebrochen – „aus innerer Überzeugung und mit großer Begeisterung“. Sie beide bleiben nun beim Weingut Reichsgraf von Kesselstatt ihrer Passion sowie der Region treu.

Christian Reuter, Leiter des Prüfungsteams der IHK Trier, ist stolz auf seine ersten Prüflinge: Gerade in dieser Berufssparte fänden sich häufig erfolgreiche Auszubildende, die aus einer anderen Branche gewechselt sind. „Und wer aus Überzeugung seinen Ausbildungsberuf wählt, gehört am Ende meistens grundsätzlich zur Gruppe der Besten“, so seine Erfahrung. Aktuell befinden sich in der Region 25 junge Menschen in der Ausbildung zum Weintechnologen.  

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.