Trierer Miezen: Zum Siegen verdammt

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Bildquelle: DJK/MJC Trier

TRIER. Erst ein Sieg, dann eine Feier zusammen mit Fans, Zuschauern und Sponsoren: Die Trierer Bundesliga-Handballerinnen haben am Sonntag (16 Uhr) im Heimspiel gegen den TV Beyeröhde wenig Optionen, nur ein Sieg hilft im Kampf um den Klassenverbleib. Trainerin Cristina Cabeza sieht die Mannschaft gerüstet, gegen den TVB gelang in dieser Spielzeit aber noch kein Sieg.

Zwei Spiele gab es in dieser Spielzeit gegen den TV Beyeröhde, zwei Mal mussten sich die Trierer Bundesliga-Handballerinnen deutlich geschlagen geben. In der ersten Runde des DHB-Pokals setzte es eine deutliche 24:32-Schlappe, in der Liga verlor man am dritten Spieltag 27:32. Am kommenden Sonntag (16 Uhr) hingegen gibt es nur eine Option: „Am Sonntag heißt es gewinnen oder gewinnen, an alles andere verschwenden wir keinen Gedanken“, gibt Trainerin Cristina Cabeza zu Protokoll.

Die Spanierin weiß 13 Spieltage vor Saisonende um die Wichtigkeit der Begegnung: „Wir müssen uns nichts vormachen, wir brauchen Punkte und zwar schnell.“ Sieben Punkte beträgt der Rückstand auf Platz zwölf und damit den ersten Nichtabstiegsplatz, im Heimspiel gegen Beyeröhde sind die Miezen gefordert. Die Gäste aus Wuppertal spielen im schweren zweiten Jahr nach dem Aufstieg eine solide Spielzeit, guten Leistungen wie beim 21:20 gegen Haunstetten folgen meist „unnötige Niederlagen“ wie am vergangenen Wochenende gegen Herrenberg (25:29).

Cabeza schätzt den Tabellenneunten als diszipliniert und kämpferisch stark ein, sieht in der jungen Mannschaft ein „Team, das um jeden Ball kämpft.“

Auf Kampf wird es am Fastnachtssonntag ankommen, denn selten ging es im Abstiegskampf schön zu. Dennoch geht Cabeza optimistisch in die Partie, sieht ihr Team gut vorbereitet: „Wir haben in dieser Woche sehr gut gearbeitet, die Stimmung ist gut und ja, wenn wir eine konzentrierte Leistung abrufen, werden wir gewinnen.“

Im Anschluss an die Begegnung wird es eine Feier für alle Fans, Zuschauer und Sponsoren geben, mit der sich die Trierer Verantwortlichen bei allen Beteiligten, die den Bundesligahandball in der ältesten Stadt Deutschlands möglich machen, feiern.

„Der Sport ist das eine, der Karneval in der Region und etwas für unsere Anhänger das andere“, sagt MJC-Vorstand Jürgen Brech und ergänzt: „Die Mannschaft wird alles tun, um als Sieger vom Feld zu gehen und braucht die Unterstützung der Zuschauer. Also kommen Sie am Sonntag in die Arena.“ Und mit einem Sieg feiert es sich bekanntlich ja am besten.

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