Prinzenpaar zu Gast im Polizeipräsidium Trier

0

Bildquelle: PP Trier

TRIER. „Entweder Alkohol trinken oder Auto fahren – das gilt auch in der fünften Jahreszeit“, so ist die übereinstimmende Meinung des Trierer Prinzenpaares und des Trierer Polizeipräsidenten Lothar Schömann. Bei einem Empfang im Polizeipräsidium informierten sich die Tollitäten auch über die Verkehrspräventionskampagne „BOB – Nüchtern ist cool!“

Hohen Besuch bekam die Trierer Polizei am Dienstag. Zusammen mit ihrem Hofstaat besuchten Prinz Elmar I. und Prinzessin Semra I. das Polizeipräsidium. Polizeipräsident Lothar Schömann führte durch die Einsatzleitzentrale und informierte über die Aufgaben seiner Behörde. Dabei interessierten sich die närrischen Regenten natürlich besonders für die Einsatzplanungen an Fastnacht. Trotz der inständigen Bitten des Prinzenpaares konnte der Polizeipräsident jedoch keine Polizeieskorte bei den zahlreichen Auftritten der Tollitäten zusagen.

Ein Problem an Fastnacht seien ausufernde Alkoholexzesse. „Gerade in der Karnevalszeit wird ausgelassen gefeiert. Leider setzen sich anschließend immer wieder Autofahrer alkoholisiert ans Steuer, “ sagte Schömann. Mit der Aktion „BOB“ will das Polizeipräsidium für die Gefahren des Fahrens unter Alkoholeinfluss sensibilisieren und Alternativen anbieten. Wer sich bereit erklärt, seine Freunde nüchtern und sicher nach Hause zu fahren, bekommt in zahlreichen Gaststätten ein alkoholfreies Getränk kostenlos oder mit einem Preisnachlass. Als Kennzeichen dient der knallgelbe BOB-Schlüsselanhänger. Den bekamen die Tollitäten und ihre Begleitung quasi als Orden vom Polizeipräsidenten überreicht.

„Die Aktion BOB verdient einen Orden“, sagte das Prinzenpaar und appellierte an die Vernunft der Autofahrer, „Ausgelassen feiern: ja! Aber alkoholisiert Auto fahren: nein! Die Aktion BOB – nüchtern ist cool zeigt auf, wie es auch anders geht.“

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.