Lemke startet 19-Millionen-Förderprogramm

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Wirtschaftsministerin Eveline Lemke zeichnete in Mainz gestern die landesweit besten Kommunikationsdesigner aus.

Bildquelle: wikipedia

MAINZ. Mit 19 Millionen Euro fördert das Wirtschaftsministerium bis zum Jahr 2020 Investitionen von Unternehmen in Energie- und Ressourceneffizienz. „Mit dem Programm schließen wir eine Förderlücke“, sagt Wirtschaftsministerin Eveline Lemke. Das Ziel sei, so Lemke, bis zum Jahr 2023 rund 13.000 Tonnen C02 Ersteinsparung zu erreichen.

Das Wirtschaftsministerium und die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) unterstützen Unternehmen mit einem neuen Förderprogramm bei Investitionen in die Energie- und Ressourceneffizienz. 19 Millionen Euro stehen in dem neuen, mit EFRE-Mitteln unterlegten Zuschussprogramm bis zum Jahr 2020 bereit. Unternehmen können ab sofort Anträge über das Kundenportal der ISB stellen.

„Investitionen, die den Energie- und Ressourceneinsatz verringern, senken langfristig die Kosten der Unternehmen, verbessern somit die Wettbewerbsfähigkeit und helfen gleichzeitig dabei, die Klimaschutzziele des Landes zu erreichen“, sagt Wirtschaftsministerin Eveline Lemke.

Das vom Wirtschaftsministerium neu konzipierte Programm schließe eine Förderlücke, sagt Lemke. „Mit dem EffCheck unterstützen wir Unternehmen, Potenziale für die Einsparung von Energie und Material im Betrieb zu identifizieren. Mit dem neuen Programm können wir nun auch die notwendigen Schritte zur Umsetzung der Effizienzsteigerung fördern.“
Das neue Programm ergänzt die bereits erfolgreich laufenden einzelbetrieblichen Programme in den Bereichen Regionalförderung und Technologieförderung und soll ebenfalls möglichst unbürokratisch umgesetzt werden. Der Förderhöchstsatz wird einheitlich bei 25 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal bei 200.000 Euro gerechnet auf drei Jahre liegen.

„Bei diesem Programm gelten keine regionalen Einschränkungen, Unternehmen aus nahezu jeder Branche und aus ganz Rheinland-Pfalz können Zuschüsse erhalten, wenn sie in Maßnahmen zur Energie- oder Ressourceneffizienz investieren“, erklärt Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB.

Das Ministerium erwartet, dass jährlich bis zu 40 Unternehmen gefördert werden können. „Das Ziel ist, dass durch die unterstützten Investitionen bis 2023 rund 13.000 Tonnen C02 Ersteinsparung erreicht werden“, sagt Ministerin Lemke.

Weitere Informationen zu EFRE-Förderprogrammen sind erhältlich unter www.isb.rlp.de oder telefonisch unter 06131 6172-1304.

1 KOMMENTAR

  1. Warum wird denn die CO2 Einsparung der Weltklima-Retterin Lemke nicht in % angegeben?

    Genau, weil 19 Mio EUR für 0% Einsparung in Deutschland nicht gut ankommen.

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