Überfall im Palastgarten – Raub offenbar vorgetäuscht

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Kurfürstliches Palais Trier

Bildquelle: Wikipedia.de

TRIER. Der Raub im Palastgarten (lokalo berichtete), den ein Mann am Dienstag, 12. Januar bei der Polizei angezeigt hatte, hat offenbar nicht stattgefunden. Dies haben die polizeilichen Ermittlungen ergeben.

Der 38-Jährige aus der VG Trier-Land hatte angezeigt, am Dienstagvormittag gegen 10.30 Uhr im Palastgarten von einem oder zwei Unbekannten zu Boden geschlagen und beraubt worden zu sein. Ermittlungen der Kripo Trier hatten Zweifel an seiner Schilderung aufkommen lassen.

In einer weiteren Vernehmung gab das angebliche Opfer schließlich zu, den Sachverhalt erfunden zu haben, um einem Behördenbesuch zu umgehen.

Den Mann erwartet jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen des Vortäuschens einer Straftat.

 

2 KOMMENTARE

  1. Wie unfassbar dämlich kann man denn sein? Den Besuch bei Behörden darf er jetzt mit Sicherheit öfter als ein Mal wahrnehmen…

  2. Und was wurden da wieder für Kommentare in den sozialen Medien abgegeben, alles wieder in Richtung Asylbegehrender.
    Vielleicht sollten alle mal wieder langsam runterkommen und nicht zu schnell vorverurteilen. Auch die Häufung der selben Nachrichten aus verschiedenen Kanälen (Medien) erzeugt bei den Menschen ein subjektives Gefühl, es herrsche nur noch Verbrechen. Objektiv ist dem aber nicht so. Das ist ein viel untersuchtes und altbekanntes Phänomen (Agenda Setting). Wenn man täglich mit solchen Nachrichten konfrontiert wird und dann noch die selbe Nachricht mehrmals aus verschiedenen Richtungen (lokalo, Facebook, ARD usw.) entsteht eben subjektiv dieser Eindruck. Dann noch die ganzen Talkshows usw. zu dem Thema, was soll da für ein Bild entstehen?! Also, vielleicht alle mal wieder auf den Teppich der Tatsachen runter kommen 😉 Es müsste jetzt nur z.B. eine Flutkatastrophe kommen oder irgendein anderes Großereignis, dass viele Menschen betrifft und schon wäre das beherrschende Thema ausgewechselt.

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